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100.000 Tonnen Brotweizen: Südkorea kauft Getreide aus den USA und Kanada

100.000 Tonnen Brotweizen: Südkorea kauft Getreide aus den USA und Kanada Aktuelle News

100.000 Tonnen Brotweizen: Südkorea kauft Getreide aus den USA und Kanada

Südkoreanische Mühlen kaufen 100.000 Tonnen Weizen aus USA und Kanada
Südkoreanische Mühlen kaufen 100.000 Tonnen Weizen aus USA und Kanada

Eine Gruppe südkoreanischer Mühlenbetreiber hat sich im Rahmen einer internationalen Ausschreibung insgesamt rund 100.000 Tonnen Brotweizen gesichert. Das Kontingent teilt sich zu gleichen Teilen auf Lieferungen aus den Vereinigten Staaten und Kanada auf.

Der gesamte Einkauf erfolgte auf FOB-Basis (Free on Board). Die südkoreanischen Käufer übernehmen damit die Organisation und die Kosten für den Seetransport.

Die US-Lieferung und ihre Preisstruktur

Für den US-Anteil von 50.000 Tonnen gilt ein Lieferfenster zwischen dem 1. Januar und dem 31. Januar 2027. Als Verkäufer der Ware aus den USA gilt laut Marktberichten das Handelsunternehmen CJ International.

Die Lieferung aus den USA fächert sich in drei verschiedene Weizenklassen auf, die jeweils unterschiedliche Qualitätsstufen abdecken.

Drei Qualitätsstufen im Überblick

  • Soft White Wheat: Den größten Posten bilden 23.000 Tonnen mit einem Proteingehalt von 9,5 bis 11 Prozent zu einem geschätzten Preis von 273,78 US-Dollar pro Tonne FOB.
  • Hard Red Winter Wheat: 14.385 Tonnen mit mindestens 11,5 Prozent Protein wurden zu 335,98 US-Dollar pro Tonne FOB gekauft.
  • Northern Spring/Dark Northern Wheat: 12.615 Tonnen mit einem Proteingehalt von mindestens 14 Prozent kosteten 335,52 US-Dollar pro Tonne FOB.

Kanadischer Weizen und Hintergrund der Nachfrage

Die verbleibenden 50.000 Tonnen Weizen stammen aus Kanada und sollen zwischen dem 15. Januar und dem 15. Februar 2027 verschifft werden. Die Preise für diesen Kontrakt liegen im Bereich von rund 330 US-Dollar pro Tonne FOB.

Südkorea deckt seinen Bedarf an qualitativ hochwertigem Mahlweizen fast vollständig über Importe. Die einheimische Landwirtschaft produziert nicht genügend Getreide, um die Nachfrage der regionalen Lebensmittel- und Backwarenindustrie zu bedienen.