132 Brillanten und antikes Motiv: Susanne Steiger zahlt 4.000 Euro für Goldbrosche bei „Bares für Rares“
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Das opulente Schmuckstück aus 750er Gold sorgte im Händlerraum für Begeisterung.
Ein opulentes Schmuckstück hat bei „Bares für Rares“ für Erstaunen gesorgt. Verkäuferin Heidi aus Rotterdam brachte eine geerbte Brosche in die ZDF-Sendung, die ihre Mutter einst in der Türkei erworben hatte.
Eine prachtvolle Brosche bei „Bares für Rares“.
Expertin Heide Rezepa-Zabel konnte zwar keine Juweliersignatur entdecken, zeigte sich von der handwerklichen Ausführung und der Symbolik jedoch sofort angetan.
Antikes Motiv und 132 Brillanten
Das Schmuckstück aus 750er Gold zeigt einen antiken Kessel, einen sogenannten Lebes. Auf dem Gefäßrand sitzen zwei farbenfrohe Vögel in detailreicher Emaille-Arbeit mit Rubinaugen.
Blick auf das kunstvolle Schmuckstück im Expertenraum.
Die Expertin zählte insgesamt 132 Brillanten von sehr guter Reinheit, die unter anderem die Schwanzfedern zieren. Das Motiv erinnert an die berühmten kapitolinischen Tauben aus einem Mosaik des 2. Jahrhunderts vor Christus.
Begutachtung der Goldbrosche am Expertentisch.
Der reine Materialwert des Goldes belief sich auf 2.760 Euro. Während sich die Verkäuferin 4.500 Euro erhoffte, taxierte Rezepa-Zabel das Stück aus den 1980er bis 1990er Jahren auf 3.800 bis 4.200 Euro.

Heide Rezepa-Zabel analysiert die Details der Brosche.
Bietergefecht im Händlerraum
Im Händlerraum stieß das Schmuckstück auf breite Zustimmung. Susanne Steiger stieg direkt mit einem Gebot von 2.500 Euro ein, Daniel Meyer zog mit 2.800 Euro nach.
Die Verkäuferin blieb hartnäckig und lehnte auch ein Zwischengebot von 3.700 Euro ab. Erst nachdem Steiger ihr Gebot auf runde 4.000 Euro anhob, schlug Heidi ein.
Verhandlung über die 750er Goldbrosche im Händlerraum.
Weitere Verkäufe der Sendung
Neben der Brosche wechselten weitere Raritäten den Besitzer:
- Ein Meissen-Harlekin aus Porzellan (Entwurf von 1740, gefertigt 1978) ging für 420 Euro an Daniel Meyer.
- Ein britisches Silber-Milchkännchen von 1773 sicherte sich Susanne Steiger für 400 Euro.
- Historische Warndreiecke namens „Lübecker Heinzelmännchen“ aus dem Jahr 1956 kaufte Jan Čížek für 100 Euro.
- Eine Zinn-Reliefplatte des Prager Bildhauers Olbram Zoubek erwarb Daniel Meyer für 2.300 Euro.
- Ein hölzerner Geldspielautomat „Ultra“ aus den 1950er Jahren ging für 220 Euro an Walter Lehnertz.
Die Händlerrunde begutachtet das Verkaufsobjekt.






