15.000 Kubikmeter Fels instabil: Behörden warnen vor Felssturz am Säntis
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Die Seilbahn am mehr als 2500 Meter hohen Säntis in der Ostschweiz.
Am Säntis in der Ostschweiz droht ein gewaltiger Felssturz. Nach Angaben der Behörden im Kanton Appenzell Ausserrhoden könnten sich bis zu 15.000 Kubikmeter Gestein aus einer Steilwand lösen.
Seilbahn am Säntis
Entdeckung aus der Luft
Ein Pilot bemerkte die instabile Gesteinsformation an der Säntis-Nordwand bei einem Überflug. Geologische Folgeuntersuchungen bestätigten die akute Gefahr.
Die Behörden reagierten umgehend auf das Gutachten. Eine Kiesgrube, die direkt im potenziellen Sturzbereich liegt, stellte ihren Betrieb unverzüglich ein.

Blick auf den Säntis
Sperrungen und Schutzmaßnahmen auf der Schwägalp
Erste Areale auf der Schwägalp wurden vorsorglich abgeriegelt. Eine unterhalb der Felswand verlaufende Straße ist für Fußgänger komplett gesperrt.
Autos und Fahrräder dürfen die Passage weiterhin passieren. Da sie den Gefahrenbereich deutlich schneller durchqueren als Personen zu Fuß, schätzen die Experten das Risiko dort als vertretbar ein.

Geologen prüfen weitere Schritte
In den kommenden Wochen untersuchen Geologen das Massiv weiter, um die Entwicklung der Spalten präzise zu überwachen. Auf Basis dieser Messungen wird über weitergehende Schutzmaßnahmen entschieden.
Die Gemeinde Hundwil und der Kanton Appenzell Ausserrhoden mahnten Ausflügler zu strikter Disziplin. Die offiziellen Wanderwege bleiben geöffnet, gesperrte Zonen dürfen unter keinen Umständen betreten werden.
Der über 2500 Meter hohe Säntis ragt im Dreiländereck der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen auf.

