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150 Titan-Teile im Gesicht: Was aus Dianas Leibwächter Trevor Rees-Jones wurde

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Prinzessin Diana verunglückte am 31. August 1997 in Paris tödlich.

Beim Autounfall am 31. August 1997 in Paris starben Prinzessin Diana, ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul. Einzig der damalige Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte das Trümmerfeld im Alma-Tunnel.

Schwere Verletzungen und 150 Titan-Teile

Rees-Jones wurde mit lebensgefährlichen Kopf- und Gesichtsverletzungen in eine Pariser Klinik eingeliefert. Zehn Tage lang lag der damals 29-Jährige im künstlichen Koma, sein Gesicht war nahezu vollständig zertrümmert.

Rekonstruktion anhand alter Familienfotos

Ein französischer Kieferchirurg baute die Gesichtsstruktur mithilfe von Familienfotos schrittweise wieder auf. Dafür setzten die Ärzte rund 150 Titanstücke ein. Bereits ein Jahr nach dem Eingriff waren die massiven Unfallspuren kaum noch zu sehen.

Prinzessin Diana ist vor 29 Jahren am 31. August gestorben.
Prinzessin Diana starb am 31. August 1997 in Paris.

Rückkehr nach England und Buchveröffentlichung

Im Oktober 1997 kehrte Rees-Jones nach Großbritannien zurück. Sprechen konnte er anfangs nur flüsternd oder über Notizzettel. Im Mai 1998 gab er seinen Beruf als Bodyguard auf, zog nach Shropshire und arbeitete vorübergehend im Sportfachhandel.

150 Titan-Teile im Gesicht: Was aus Dianas Leibwächter Trevor Rees-Jones wurde

Um Spekulationen entgegenzutreten, veröffentlichte er im Jahr 2000 seine Biografie „The Bodyguard’s Story“. Die Einnahmen von über einer Million Euro wurden weitgehend durch Rechtsstreitigkeiten mit der Al-Fayed-Familie aufgebraucht.

Am 31. August 1997 starb Prinzessin Diana an den Folgen des Unfalls
Die Unfallnacht von Paris forderte drei Menschenleben.

Neuanfang in der Sicherheitsbranche

Der 1968 in Deutschland geborene Ex-Soldat baute sich abseits des Rampenlichts eine neue Karriere auf. Nach Tätigkeiten für die Vereinten Nationen und einen Ölkonzern stieg er zum Sicherheitschef eines großen Pharmaunternehmens auf.

Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern zurückgezogen in England. Den Unfall ordnete er in einem früheren Gespräch mit der „Irish Times“ nüchtern ein: Henri Paul sei betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren – das Unglück wäre vollständig vermeidbar gewesen.