197 Euro Rente: Rainer Langhans spricht über Finanzen und unheilbaren Krebs
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Rainer Langhans spricht über seine Rente und seine Krebserkrankung.
Rainer Langhans bezieht monatlich lediglich 197 Euro Rente. Das erklärte das bekannte Gesicht der 68er-Bewegung in einem Interview mit „t-online“.
Der geringe Rentenanspruch resultiert aus seiner Zeit bei der Bundeswehr, bei der Langhans vor Jahrzehnten freiwillig eine Offiziersausbildung absolvierte.
Um über die Runden zu kommen, hält er seine Ausgaben gering. Zusätzliche Einnahmen bezieht der 86-Jährige aus Vorträgen sowie dem Verkauf eigener Bücher.
Rainer Langhans leidet seit Jahren an Krebs
Urlaub auf Sardinien trotz schmalem Budget
Auf bestimmte Gewohnheiten verzichtet der Autor und Filmemacher trotz der finanziellen Einschränkungen nicht. Jeden September reist er gemeinsam mit engen Freundinnen nach Sardinien.
Die Kosten für den Aufenthalt halten sich im Rahmen: Bezahlt werden müsse im Wesentlichen nur der Flug ab München. Vor Ort kommt die Reisegruppe privat bei Freunden unter.

Gesundheitlicher Zustand und Umgang mit der Diagnose
Palliative Behandlung bei Prostatakrebs
Langhans sprach in dem Interview auch über seine Krebserkrankung. Seit 2020 lebt er mit der Diagnose Prostatakrebs, der operativ nicht mehr entfernt werden kann.
Er gilt medizinisch als unheilbar und wird palliativ behandelt. Eine regelmäßige Depot-Spritze soll dabei helfen, das Fortschreiten der Krankheit einzudämmen.
Wie viel Zeit ihm bleibt, ist unklar. Langhans gab an, sich intensiv mit dem Sterben zu beschäftigen, um das Leben bewusster wahrzunehmen. Zu seinem Geburtstag wünscht er sich eine Versöhnung mit seiner früheren Lebensgefährtin Uschi Obermaier.

