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2.000 PS und Werk in Brandenburg geplant: Dreame beendet Elektro-Hypercar-Projekt

2.000 PS und Werk in Brandenburg geplant: Dreame beendet Elektro-Hypercar-Projekt Aktuelle News

2.000 PS und Werk in Brandenburg geplant: Dreame beendet Elektro-Hypercar-Projekt

Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Dreame hat seine Pläne für den Bau eines elektrischen Supersportwagens offiziell aufgegeben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird das interne Automobilprojekt komplett abgewickelt.

Vom Staubsauger zum 2.000-PS-Boliden

Unter dem Projektnamen „Starry Sky“ wollte das vor allem für Saugroboter bekannte Unternehmen in den Automobilsektor einsteigen. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas präsentierte Dreame das Konzeptfahrzeug Nebula Next 01, das für weltweites Aufsehen sorgte.

Die angekündigten Leistungsdaten klangen spektakulär: knapp 2.000 PS Systemleistung, ein Sprint von 0 auf 100 km/h in unter einer Sekunde und ein Feststoffakku mit einer Energiedichte von 450 Wattstunden pro Kilogramm. Zeitweise wurde sogar eine Version mit zusätzlichem Raketenantrieb ins Spiel gebracht.

Geplantes Werk in Brandenburg und drastischer Stellenabbau

Die Ambitionen reichten bis nach Deutschland: Dreame zog zwischenzeitlich den Bau einer eigenen Produktionsstätte in Brandenburg in Betracht. In der Hochphase arbeiteten knapp 1.000 Beschäftigte in der Fahrzeugsparte.

Davon ist kaum noch etwas übrig. Ehemalige Angestellte berichten, dass derzeit nur noch wenige Dutzend Mitarbeiter verblieben sind, um das Projekt endgültig zu liquidieren.

Schwere Vorwürfe und behördliche Ermittlungen

Aus dem Umfeld früherer Mitarbeiter werden massive Vorwürfe laut. Das auf der CES gezeigte Fahrzeug sei gar nicht funktionstüchtig gewesen, sondern lediglich ein extern zugekauftes und modifiziertes Show-Modell. Die eigentliche Entwicklung eines serienreifen Autos habe nie im Fokus gestanden; vielmehr sei es primär um das Einwerben von Kapital gegangen.

Zusätzlich geriet das Vorhaben ins Visier der chinesischen Aufsichtsbehörden. Diese leiteten Untersuchungen ein, um die rechtmäßige Verwendung von Investorengeldern sowie staatlichen Förderungen zu prüfen.