2.000 Retro-PCs in einer Scheune: Besitzer stoppt Ebay-Verkauf nach über 45.000 Euro Umsatz
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2.000 Retro-PCs in einer Scheune: Besitzer stoppt Ebay-Verkauf nach über 45.000 Euro Umsatz
Mitte der 1980er-Jahre spekulierte der US-Amerikaner James Pellegrini auf das große Geschäft und kaufte rund 2.000 Heimcomputer auf einen Schlag. Der erhoffte Durchbruch blieb damals aus, weshalb die Geräte jahrzehntelang in der Scheune eines Nachbarn lagerten.
Als das Gebäude vor einigen Jahren einzustürzen drohte, begann Pellegrini mit dem Abverkauf über Ebay. Mit den historischen Rechnern erzielte er auf der Plattform einen Gesamtumsatz von über 45.000 Euro.
Verkaufsstopp auf Ebay trotz Restbeständen
Inzwischen hat Pellegrini den Verkauf über die Auktionsplattform vollständig eingestellt. Die letzte erfolgreiche Transaktion liegt mehr als ein Jahr zurück.
Am Hardware-Vorrat liegt das plötzliche Ende nicht. Nach Angaben des Besitzers existieren weiterhin verbleibende Einheiten, von denen sich viele in tadellosem und voll funktionsfähigem Zustand befinden.
In der ursprünglichen Scheune lagern die Computer allerdings nicht mehr. Obwohl das Gebäude mittlerweile vollständig saniert wurde, brachte Pellegrini die Restbestände an einem anderen Ort unter.
Eigener Online-Shop statt Gebühren
Den konkreten Grund für das Ende seiner Ebay-Aktivitäten lässt Pellegrini zwar offen, der Wechsel auf einen eigenen Vertriebskanal liegt jedoch nahe. Durch den Betrieb einer eigenen Webpräsenz entfallen die teils hohen Verkaufsprovisionen des Auktionshauses.
Über seine Website vertreibt er neben modifizierten 4K-Streaming-Geräten auch die verbliebenen Original-Exemplare der Rechner direkt an Interessenten.
Die Technik hinter den NABU-Rechnern
Bei den Geräten handelt es sich um sogenannte NABU-PCs des kanadischen Herstellers NABU Network. Das System galt in den 1980er-Jahren als revolutionär, da es Software und Daten über das herkömmliche Fernsehkabelnetz empfangen konnte.
Das Konzept funktionierte wie ein sehr früher Vorläufer des World Wide Web. Aufgrund mangelnder Rentabilität und fehlender Infrastruktur stellte das Unternehmen den Dienst jedoch schon wenige Jahre nach dem Start ein.
