2 Cent für Plastik, 0 Euro für Papier: Warum Kaufland bei Tüten unterscheidet
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Eine Kundin scannt Waren an einer Selbstbedienungskasse im Supermarkt.
Beim Einkauf bei Kaufland fällt an der Kasse ein klarer Unterschied auf: Wer Obst und Gemüse in die dünnen Plastikbeutel packt, zahlt extra. Die Papiertüten an der Backstation sind hingegen weiterhin kostenlos.
Eine Frau legt mehrere Artikel auf die Scanfläche einer Selbstbedienungskasse in einem Supermarkt.
Zwei Cent für den Knotenbeutel
Für die hauchdünnen Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung berechnet Kaufland zwei Cent pro Stück. Die Maßnahme soll den Verbrauch von Einwegplastik reduzieren und Kunden dazu bewegen, Mehrwegnetze zu nutzen.
Ganz anders sieht es in der Backwarenabteilung aus. Dort stehen Papiertüten für Brötchen, Brot und Gebäck für gewöhnlich kostenfrei zur Verfügung.
Flexible Nutzung der Verpackungen?
Viele Verbraucher stellen sich im Markt die Frage, ob sie Tomaten oder Äpfel einfach in die kostenlose Papiertüte der Backstation legen dürfen. Ebenso stellt sich die Frage, ob Backwaren alternativ in die kostenpflichtigen Plastikbeutel gepackt werden können.
Die klare Trennung zwischen kostenpflichtigem Plastik beim Obst und gratis Papier beim Brot sorgt an der Kasse immer wieder für Diskussionen.

