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2 Stunden nach dem Start: Passagiere fesseln Randalierer auf US-Flug mit Klebeband fest

2 Stunden nach dem Start: Passagiere fesseln Randalierer auf US-Flug mit Klebeband fest Aktuelle News

2 Stunden nach dem Start: Passagiere fesseln Randalierer auf US-Flug mit Klebeband fest

Auf einem Inlandsflug der American Airlines von Dallas nach Newark ist es in der Kabine zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Passagiere und Crew sahen sich gezwungen, einen gewalttätigen Mann mit Kabelbindern und Klebeband an seinem Sitz zu fixieren.

Angriff zwei Stunden nach dem Start

Rund zwei Stunden nach dem Abheben geriet der Mann unvermittelt außer Kontrolle. Berichten des Portals TMZ zufolge wirkte er stark betrunken, schrie wirr über Religion und attackierte seinen Sitznachbarn.

Der ehemalige Polizist Juan Mejia, der zwei Reihen vor dem Mann saß, schilderte die Situation gegenüber dem Sender CBS News. Nach plötzlichen Schreien habe er sich umgedreht und gesehen, wie der Passagier einen anderen Reisenden direkt an der Kehle packte.

Mit Kabelbindern und Panzertape überwältigt

Mejia griff gemeinsam mit dem Fluggast Richard Olenick ein. Die beiden Männer brachten den Angreifer unter Kontrolle, während eine Flugbegleiterin Kabelbinder zur Fesselung bereitstellte.

Da sich der Randalierer weiterhin wehrte, kam zusätzlich Klebeband zum Einsatz. Zeugenfotos belegen, dass Rumpf, Handgelenke und Teile des Kopfes fixiert wurden, um weitere Angriffe zu verhindern.

Beleidigungen gegen das Kabinenpersonal

Zuvor hatte eine Flugbegleiterin vergeblich versucht, die Lage verbal zu beruhigen. Der Mann reagierte darauf mit rassistischen und homophoben Beschimpfungen.

Aufgrund des aggressiven Verhaltens entschied sich der Flugkapitän für eine außerplanmäßige Landung in Baltimore.

FBI übernimmt Ermittlungen nach Notlandung

Direkt nach dem Aufsetzen in Baltimore betraten Polizeibeamte die Maschine und nahmen den fixierten Passagier in Empfang. Im Anschluss setzte das Flugzeug seine Reise nach Newark fort.

American Airlines erklärte, die Sicherheit von Gästen und Personal habe oberste Priorität und Gewalt werde nicht toleriert. Die Bundespolizei FBI hat den Mann in Gewahrsam genommen und die Ermittlungen zu den Vorfällen an Bord übernommen.