22 Jahre Morningshow bei FFN: Radiomoderator Frank »Franky« Schambor mit 54 Jahren gestorben
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22 Jahre Morningshow bei FFN: Radiomoderator Frank »Franky« Schambor mit 54 Jahren gestorben
Der langjährige niedersächsische Radiomoderator Frank Schambor ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Über zwei Jahrzehnte hinweg begleitete er unter seinem Sendernamen Franky das Radiopublikum bei radio ffn in den Tag.
Seine Angehörigen machten die Nachricht über seinen Instagram-Kanal öffentlich. Schambor hinterlässt einen Sohn sowie Angehörige, Freunde und Wegbegleiter. Der Sender ffn reagierte bestürzt auf den unerwarteten Verlust seines früheren Aushängeschilds.
Frank »Franky« Schambor beim Tag der Niedersachsen 2013 in Goslar
Prägende Stimme im norddeutschen Radio
Rund 22 Jahre lang moderierte Schambor die Morningshow des privaten Radiosenders ffn in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Als selbsternannter »Morgenmän« wurde er für viele Hörerinnen und Hörer zur festen Morgenroutine.
Im Jahr 2021 zog er sich schließlich vom Mikrofon zurück. Kurz vor seinem 50. Geburtstag gab Schambor sein Karriereende im Radio bekannt, um sich neuen Projekten zu widmen, nachdem er zuvor seinen pflegebedürftigen Vater bis zu dessen Tod betreut hatte.
Nahbarkeit und persönliche Einblicke
Schambor thematisierte in seinen Sendungen auch private Entwicklungen ohne Scheu vor dem Publikum. Vor einer Magenverkleinerung im Jahr 2016 wog er rund 177 Kilogramm, danach verlor er etwa 70 Kilogramm und teilte seine Erfahrungen offen on air.
Nach seinem Ausstieg bei ffn zeigte er auf Instagram regelmäßig Ausschnitte aus seinem Alltag mit Kappe, markanter Stimme und Urlaubsszenen sowie Momenten am Spielfeldrand seines Sohnes.
Reaktionen von Weggefährten
Der niedersächsische Satiriker Dietmar Wischmeyer, der bei ffn seit Jahrzehnten als »Günther, der Treckerfahrer« auftritt, würdigte Schambor am Tag nach der Todesnachricht.
Wischmeyer hob hervor, dass Schambor die Stimme war, die hunderttausende Niedersachsen als erstes nach dem Aufwachen hörten. Er hätte es geschafft, selbst eine Todesanzeige so zu gestalten, dass die Menschen trotz Tränen lachen konnten.

