2,65 Mio. gegen 200 Mio. Euro: Warum Kompany die Bundesliga für Aufsteiger leichter sieht
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2,65 Mio. gegen 200 Mio. Euro: Warum Kompany die Bundesliga für Aufsteiger leichter sieht
Finanzielle Kluft: Kompany vergleicht Bundesliga mit England
Vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 hat Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany die Lage von Erstliga-Aufsteigern beleuchtet. Der 40-Jährige zog dabei einen direkten Vergleich zwischen dem deutschen und dem englischen Oberhaus.
Kompany kennt beide Ligen aus eigener Trainererfahrung. In der Saison 2022/23 stieg er mit dem FC Burnley als Meister der Championship in die Premier League auf, musste im darauffolgenden Jahr jedoch den direkten Wiederabstieg hinnehmen.
Extreme Transferausgaben auf der Insel
„Ich glaube, dass der Schritt von der 2. Liga zur Bundesliga machbarer ist“, erklärte Kompany. In Deutschland lasse sich der Klassenwechsel mit wenigen punktuellen Transfers bewältigen. In England sei der finanzielle Unterschied hingegen hunderte Millionen groß.
Aufsteiger in der Premier League müssten laut Kompany sofort 150 bis 200 Millionen Euro in einem einzigen Transferfenster ausgeben. Getrieben werden diese Summen durch gigantische TV-Verträge: Ipswich Town investierte zuletzt 220,65 Millionen Euro in neue Spieler, Hull City rund 175,65 Millionen Euro und Coventry FC 160,55 Millionen Euro.
Vincent Kompany äußert sich zu den strukturellen Unterschieden der nationalen Ligen.
Schalke setzt auf Stabilität statt Megatransfers
Im deutschen Oberhaus stellen sich die finanziellen Rahmenbedingungen völlig anders dar. Während Bayer Leverkusen im Sommer 157 Millionen Euro und der FC Bayern 106,95 Millionen Euro investierten, gab Aufsteiger Schalke 04 lediglich 2,65 Millionen Euro für neue Spieler aus.
Trotz der geringen Ausgaben traut Kompany der Mannschaft von Trainer Miron Muslić eine ruhige Saison zu. Schalke wirke stabil, weshalb er nicht an große Probleme im Abstiegskampf glaube.

