267 Menschen an Bord: Fähre gerät vor Nordzypern bei Sturm in Seenot
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Einsatzkräfte evakuieren eine Passagierfähre vor der Küste Nordzyperns.
Vor der Küste Nordzyperns ist eine Passagierfähre mit 267 Menschen an Bord in schwere Seenot geraten. Die Küstenwache und mehrere Rettungsteams leiteten unmittelbar nach dem Notruf einen Großeinsatz ein.
Wassereinbruch kurz nach dem Ablegen
Das Schiff hatte die nordzyprische Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) mit dem Ziel Mersin in der Südtürkei verlassen. Kurz nach dem Auslaufen drang aus bislang ungeklärter Ursache Wasser in den Rumpf der Fähre ein.
Aufnahmen des Nachrichtensenders CNN Türk zeigten Passagiere in Rettungswesten, die an Deck auf ihre Evakuierung warteten. Die Besatzung hatte zuvor die Notfallprotokolle aktiviert.

Rettungsaktion bei schwerem Seegang
Der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli bestätigte den Rettungseinsatz gegenüber der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Einsatzkräfte der Küstenwache versuchen, die Passagiere sicher von Bord zu bringen.
Schwierige Wetterbedingungen vor Ort
Die Bergungs- und Evakuierungsmaßnahmen werden durch stürmische See und starken Wellengang im Seegebiet zwischen Zypern und dem türkischen Festland erschwert.
