30 Millionen Dollar Spenden und Taskforces: US-Konzerne rüsten sich für Machtwechsel im Kongress
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Hakeem Jeffries kündigt schärfere Kontrollen für Trump-nahe Unternehmen an.
US-Unternehmen bereiten sich auf eine mögliche demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus nach den Zwischenwahlen vor. Konzerne mit engen Verbindungen zu Donald Trump befürchten bei einem Machtwechsel parlamentarische Untersuchungen und Vorladungen.
Untersuchungen und interne Taskforces
Besonders Technologiekonzerne wie Meta und Palantir spielen nach Berichten des „Wall Street Journal“ bereits Szenarien für Vorladungen und Kongressanfragen durch. Interne Taskforces prüfen juristische sowie politische Risiken.
Der demokratische Stratege Cooper Teboe warnte betroffene Unternehmen davor, erst nach den Wahlen zu reagieren: „Bringt euch wieder mit Gott ins Reine.“ Ein Zögern könne für die Firmen deutlich teurer werden.
Metas 30-Millionen-Dollar-Strategie
Meta versucht, das politische Risiko durch hohe Millionenzahlungen auf beide Parteien zu verteilen. Für die Bundeswahlen im Jahr 2026 flossen bereits mindestens 30 Millionen Dollar an politische Organisationen.
Ausgleich zwischen Demokraten und Republikanern
Jeweils fünf Millionen Dollar spendete Meta an die demokratischen Gruppen „House Majority Forward“ und „Majority Forward“. Die gleiche Summe erhielt das republikanische Lager, ergänzt durch eine Zehn-Millionen-Dollar-Spende an ein Trump-nahes politisches Komitee.

Auch OpenAI-Chef Sam Altman suchte zuletzt den direkten Austausch und nahm an Treffen mit demokratischen Abgeordneten in Washington teil.
Hakeem Jeffries
Personaloffensiven mit Ex-Regierungsmitarbeitern
Andere Firmen rekrutieren gezielt Personal aus dem Umfeld der Demokraten. Paramount verpflichtete Joe Bidens frühere Gesetzgebungsdirektorin Shuwanza Goff als Vizepräsidentin für Regierungsangelegenheiten.
Der Prognosemarkt Kalshi, bei dem Donald Trump Jr. als strategischer Berater fungiert, stellte die ehemalige Obama-Beraterin Stephanie Cutter sowie Ex-Biden-Mitarbeiter John Bivona und den früheren kommissarischen US-Generalstaatsanwalt Neal Katyal ein.
Hakeem Jeffries, Minderheitsführer der Demokraten im Repräsentantenhaus, kündigte bereits eine konsequente Linie an: „Die Ära ungezügelter Korruption durch das Trump-Kartell wird bald ein Ende haben.“

