3:4-Debakel nach 3:1-Führung: Trainer-Entscheidungen bringen Gladbach in Bedrängnis
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3:4-Debakel nach 3:1-Führung: Trainer-Entscheidungen bringen Gladbach in Bedrängnis
Fehlstart mit sieben Gegentoren in zwei Spielen
Ein 0:3 zum Auftakt in Leipzig und eine bittere 3:4-Heimpleite gegen Aufsteiger SV Elversberg trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung: Borussia Mönchengladbach steht nach zwei Spieltagen ohne Punkt da.
Vor der Saison stellte Geschäftsführer Rouven Schröder (50) das Trainerteam neu auf. Für Guido Streichsbier (56) und den zur U23 versetzten Oliver Neuville (53) kamen Jan-Moritz Lichte (46) und Markus Gellhaus (56) als neue Co-Trainer an die Seitenlinie.
Eugen Polanski an der Seitenlinie von Borussia Mönchengladbach.
Fragwürdige Wechsel in der Schlussphase
In der letzten halben Stunde gegen Elversberg verloren die Gladbacher die Spielkontrolle. Mehrere Personalentscheidungen von Cheftrainer Eugen Polanski warfen Fragen auf.
Robin Hack (28) ersetzte für die letzten 20 Minuten Wael Mohya (17) und öffnete beim entscheidenden Freistoß-Gegentor durch Felix Keidel die Abwehrmauer. Zudem blieb Ko Itakura (29) trotz schwacher Leistung im Abwehrzentrum durchgehend auf dem Feld, während für Jan Leszczynski (19) überraschend der überzeugende Rechtsverteidiger Joe Scally (23) weichen musste.
Auch Offensivspieler Franck Honorat (30), der zwei Treffer vorbereitet hatte, ging frühzeitig für Neuzugang Nicolas Kühn (27) vom Platz. Der gelb-verwarnte Startelf-Youngster Mathieu Nguefack (18) blieb hingegen auf dem Feld, während defensiv David Herold (23) für Lukas Ullrich (22) eingewechselt wurde.
Die Rolle des neuen Trainerteams
Vor den kommenden Aufgaben beim SC Freiburg und gegen den 1. FSV Mainz 05 rückt der Austausch auf der Trainerbank in den Fokus. Lichte und Gellhaus betonten bei ihrem Amtsantritt, Polanski mit ihrer Erfahrung unterstützen zu wollen.
Dafür muss der Cheftrainer die Ratschläge seiner Assistenten auch annehmen. In der Vorsaison beim 0:0 in Wolfsburg verzichtete Polanski trotz dringender Warnungen seines Stabs auf die Auswechslung des erschöpften Jens Castrop (23), der kurz darauf die Rote Karte sah.


1 Kommentar
Der muss schnellstens als Trainer abgelöst werden