3:50 Minuten Vorsprung dahin: Tadej Pogacar stürzt bei der Vuelta schwer
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Tadej Pogacar musste die Spanien-Rundfahrt nach einem schweren Sturz vorzeitig beenden.
Kopfüber-Sturz stoppt Pogacars Dominanz
Das Jagdfieber auf den letzten fehlenden Grand-Tour-Titel endete für Tadej Pogacar im Krankenwagen. Der slowenische Straßenrad-Weltmeister kam auf dem achten Teilstück der Vuelta a España rund 32 Kilometer vor dem Zielort Xeraco heftig zu Fall.
Pogacar stürzte kopfüber auf den Asphalt. Neben einer Verletzung an der linken Schulter zog sich der 27-Jährige eine blutende Kopfwunde zu und musste die Rundfahrt sofort aufgeben.
Der verpasste Grand-Slam des Slowenen
Vor dem Unfall hatte Pogacar das Geschehen nach Belieben dominiert. Mit bereits drei Etappensiegen im Gepäck führte er die Gesamtwertung vor der achten Etappe mit einem Polster von 3:50 Minuten auf den Spanier Enric Mas an.
Die Spanien-Rundfahrt bleibt damit die einzige der drei großen Landesrundfahrten, die Pogacar noch nicht gewinnen konnte. Erst Ende Juli sicherte er sich seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France, 2024 triumphierte er zudem beim Giro d’Italia.

Weltmeisterschaft im September in Gefahr
Der folgenschwere Sturz wirft auch Fragen für die anstehenden Titelkämpfe auf. Pogacar hatte das WM-Straßenrennen sowohl 2024 als auch 2025 gewonnen.
Ob der Titelverteidiger bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft im kanadischen Montreal im September an den Start gehen kann, ist derzeit völlig offen.
