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40 Milliliter Hyaluronsäure injiziert: Influencer stirbt nach Penis-Vergrößerung

40 Milliliter Hyaluronsäure injiziert: Influencer stirbt nach Penis-Vergrößerung Aktuelle News

40 Milliliter Hyaluronsäure injiziert: Influencer stirbt nach Penis-Vergrößerung

Tödliche Komplikationen nach kosmetischem Eingriff

Ein Routine-Eingriff im Urlaub endete für einen britisch-nigerianischen Social-Media-Star tödlich. Igho „Tiny“ Ubiribo, dem auf Instagram rund 185.000 Menschen folgten, starb kurz nach einer Behandlung zur Genitalvergrößerung in Thailand.

Nach vorliegenden Informationen hatte sich Ubiribo Anfang März in einer thailändischen Klinik einer Injektion unterzogen. Dem Influencer wurden dabei 40 Milliliter Hyaluronsäure kombiniert mit dem Betäubungsmittel Lidocain gespritzt.

Kollaps kurz nach der Behandlung

Nach dem Eingriff begab sich Ubiribo gemeinsam mit seiner Ehefrau zurück in die gebuchte Unterkunft. Während einer anschließenden Massage im Hotel verschlechterte sich sein körperlicher Zustand jedoch schlagartig.

Der Influencer klagte über akute Schmerzen im Brustkorb und verlor wenig später das Bewusstsein. Ein sofortiger Transport in ein Krankenhaus konnte sein Leben nicht mehr retten; Wiederbelebungsversuche der Mediziner blieben erfolglos.

Gerichtsmedizin bestätigt Lungenembolie

Ein Bericht der Gerichtsmedizin in London brachte nun Klarheit über die genauen Umstände seines Todes. Als unmittelbare Ursache wurde eine schwere Lungenembolie festgestellt.

Die Rechtsmediziner wiesen Rückstände der zuvor injizierten Hyaluronsäure direkt im Lungengewebe nach. Das Füllmaterial war offenbar in die Blutbahn gelangt und hatte lebenswichtige Gefäße blockiert.

Aufspritzungen mit Hyaluronsäure zur Vergrößerung des Penisumfangs gelten in der ästhetischen Medizin grundsätzlich als minimalinvasiv. Fälle mit derart fatalen Folgen sind extrem selten, treten jedoch auf, wenn Füllstoffe versehentlich in venöse Blutgefäße gelangen.