421 Parzellen, eine einzige Bewohnerin: 84-Jährige lebt seit 50 Jahren auf belgischem Campingplatz
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Auf der Anlage an der Grenze zu den Niederlanden lebt nur eine einzige feste Bewohnerin.
Auf der Anlage Arden Parks Tulderheyde direkt an der niederländisch-belgischen Grenze stehen 421 Parzellen zur Verfügung. Dauerhaft gemeldet ist dort allerdings nur eine einzige Person: die 84-jährige Jacqueline Bens.
Wie die niederländische Zeitung „Brabants Dagblad“ berichtet, bewohnt die Seniorin bereits seit 50 Jahren ein Chalet auf dem Areal.
Vom Stadtleben in Antwerpen zum festen Wohnsitz im Grünen
Ursprünglich zog Bens gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann aus Antwerpen auf das Gelände. Die Entscheidung für das ländliche Umfeld fiel den beiden damals leicht.
Über Jahrzehnte hinweg übernahm Bens auch feste Aufgaben vor Ort und kassierte beispielsweise Eintrittsgelder für den platzeigenen Teich.
Der Campingplatz Arden Parks Tulderheyde in den belgischen Kempen.
Campingplatzbetreiberin Bieke Coursier bezeichnet Bens gegenüber der Zeitung als die gute Seele und inoffizielle Hausmeisterin der Anlage. Bens schätzt vor allem das nachbarschaftliche Miteinander und unterstützt bedürftige Menschen regelmäßig mit Mahlzeiten.

Ein Ärgernis gebe es für sie dennoch gelegentlich: Urlauber aus dem Nachbarland. Bestimmte niederländische Kinder seien ihr im Alltag schlichtweg zu frech.
Belgien fehlt im europäischen Camping-Ranking
Trotz solcher Camping-Geschichten taucht Belgien in aktuellen Bestenlisten nicht an der Spitze auf. In einer Analyse des Reiseanbieters TUI belegen ganz andere Länder die vorderen Plätze.
Campen in den albanischen Bergen bei Boga.
Albanien sichert sich Spitzenplatz vor Polen und Deutschland
Für den europaweiten Vergleich wurden Kosten für Stellplätze und Gastronomie ebenso herangezogen wie Anreise, Natur, Klima und Freizeitangebote.
- Platz 1 – Albanien: Überzeugt durch besonders niedrige Ausgaben für Übernachtung, Verpflegung und Transport vor Ort.
- Platz 2 – Polen: Punktet mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Campinginfrastruktur, Landschaft und Kosten.
- Platz 3 – Deutschland: Sichert sich den Podestplatz durch ein dichtes Netz an Plätzen, überdurchschnittliche Gästebewertungen und ein breites Kulturangebot.


