4:3-Spektakel in Gladbach: Aufsteiger SV Elversberg feiert zweiten Bundesliga-Sieg
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4:3-Spektakel in Gladbach: Aufsteiger SV Elversberg feiert zweiten Bundesliga-Sieg
Die SV Elversberg setzt ihren bemerkenswerten Start in die Bundesliga fort. Eine Woche nach dem Auftakterfolg gegen Bayer Leverkusen gewann der Aufsteiger bei Borussia Mönchengladbach mit 4:3 (1:2) und sicherte sich die ersten Auswärtspunkte der Vereinsgeschichte im Oberhaus.
Der kleinste Erstligastandort der Historie steht damit nach zwei Spieltagen bei der Maximalausbeute von sechs Punkten. Überschattet wurde der Erfolg im Borussia-Park von einem Platzverweis für SVE-Trainer Vincent Wagner.
Wilde erste Hälfte und hitzige Diskussionen
Gladbach erwischte den besseren Start. Hugo Bolin brachte die Gastgeber nach einer unzureichend geklärten Ecke per Kopf früh in Führung (11.). Nur zwei Minuten später traf Elversbergs Francis Onyeka freistehend vor Torhüter Moritz Nicolas lediglich den Pfosten.
Nachdem ein Treffer von Wael Mohya wegen einer Abseitsposition von Bolin aberkannt worden war (15.), glich David Mokwa per Konter zum 1:1 aus (29.). Kurz vor der Pause geriet Elversberg erneut in Rückstand: Bolin schnürte seinen Doppelpack (44.) nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Tim Kleindienst. Die Gäste protestierten vehement, da Kleindienst vor dem Einwurf zuletzt am Ball gewesen sein soll.
Gelb-Rot für Trainer Wagner auf dem Weg in die Kabine
Die Aufregung über die Entstehung des zweiten Gladbacher Tores hielt bis zum Pausenpfiff an. Wagner stellte Schiedsrichter Martin Petersen auf dem Weg in die Kabine zur Rede und sah dafür die Gelb-Rote Karte.
Der Trainer musste das Spiel fortan von der Tribüne verfolgen. Durch die Sperre wird Wagner auch das anstehende Heimspiel gegen den FC Bayern München am kommenden Sonntag verpassen.
Joker Krattenmacher dreht die Partie nach der Pause
Zu Beginn des zweiten Durchgangs baute Joe Scally den Vorsprung für Gladbach zunächst auf 3:1 aus (56.). Elversberg antwortete jedoch prompt auf den doppelten Rückstand.
Der eingewechselte Maurice Krattenmacher traf nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:3-Anschlusstreffer (66.). Ein direkt verwandelter Freistoß von Felix Keidel sorgte in der 80. Minute für den Ausgleich, ehe Krattenmacher in der Nachspielzeit (90.+2) den 4:3-Endstand markierte.
