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5 Retro-Spiele veröffentlicht: Weißes Haus kopiert „Tetris“ für Trumps Grenzmauer

5 Retro-Spiele veröffentlicht: Weißes Haus kopiert „Tetris“ für Trumps Grenzmauer Aktuelle News

5 Retro-Spiele veröffentlicht: Weißes Haus kopiert „Tetris“ für Trumps Grenzmauer

Das Weiße Haus hat fünf Online-Videospiele im Retro-Stil veröffentlicht, die politische Kernvorhaben von US-Präsident Donald Trump bewerben. Besonders ein Titel sorgt nun für juristischen Ärger.

Unter dem Namen „Build the Wall“ (Bau die Mauer) hat die US-Regierung einen offensichtlichen Klon des Spiele-Klassikers Tetris online gestellt. Nach Angaben des Weißen Hauses besteht das Ziel darin, „die Grenze vor der kommenden Horde zu schützen“ und die Sperranlage zwischen den USA und Mexiko virtuell hochzuziehen.

Tetris-Macher prüfen rechtliche Schritte

Die offizielle Tetris Company reagierte umgehend mit einer deutlichen Distanzierung. Das Unternehmen stellte klar, dass es weder an der Programmierung beteiligt war noch eine Genehmigung für die Nutzung der Marke erteilt hat.

„Wir bei Tetris glauben an die Macht der Verbindung und daran, Menschen zusammenzubringen, statt sie zu spalten“, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. Zudem nehme man Verletzungen des geistigen Eigentums und des Urheberrechts sehr ernst.


Eine Mauer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko.

Migranten-Jagd im Stil von „Snake“

Neben dem Mauerbau-Spiel finden sich auf der Plattform weitere Nachbauten bekannter Arcade-Klassiker mit politischer Botschaft.

Weitere Spiele im Überblick:

  • „Rio Run“: Ein an den Klassiker Snake angelehntes Spiel, in dem Nutzer die Spielfigur des US-Grenzschutzbeauftragten Tom Homan steuern, um Migranten nach der Überquerung des Rio Grande abzufangen.
  • Geldjagd: In einem weiteren Minispiel müssen Spieler mit Netzen herabfallende Geldsäcke fangen, um das sogenannte „Trump-Konto“ zu füllen.

Menschenrechtsorganisationen verurteilten die Veröffentlichung der Spiele scharf. Trumps Einwanderungspolitik und der Einsatz der US-Grenz- und Zollbehörde ICE stehen seit Beginn seiner ersten Amtszeit 2017 international im Fokus der Kritik.