5:1-Kantersieg gegen Stuttgart: Warum Bayern-Star Joshua Kimmich trotzdem warnt
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Joshua Kimmich und Deniz Undav beim Bundesliga-Auftakt in der Münchner Allianz Arena.
Nach dem 2:1-Erfolg im Supercup bei Borussia Dortmund hat der FC Bayern München auch das offizielle Eröffnungsspiel der Bundesliga dominiert. Gegen Vizemeister VfB Stuttgart stand am Freitagabend in der Allianz Arena ein deutlicher 5:1-Sieg auf der Anzeigetafel.
Trotz der fünf erzielten Treffer gegen einen Champions-League-Teilnehmer traten die Münchner Führungsspieler nach dem Abpfiff bemerkenswert selbstkritisch vor die Kameras.
Kimmich mahnt: „Noch ein Stück vom besten Level entfernt“
DFB-Kapitän Joshua Kimmich zeigte sich trotz des klaren Resultats unzufrieden mit Teilen der eigenen Leistung. Insbesondere der Spielaufbau in den ersten 45 Minuten bot aus seiner Sicht noch Steigerungsbedarf.
Bayerns Joshua Kimmich und Stuttgarts Deniz Undav diskutieren mit Schiedsrichter Sören Storks.
„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir nicht so die Räume gefunden“, analysierte Kimmich am Mikrofon von Sat.1. Zudem habe dem Münchner Spiel phasenweise die Tiefe gefehlt. Es sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, man sei jedoch noch weit von der Bestform entfernt.
Münchner Tormaschine schlägt nach der Pause zu
Die Tore für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany erzielten Dayot Upamecano (21. Minute), Michael Olise (55.), Josha Vagnoman per Eigentor (58.), Aleksandar Pavlovic (82.) und Neuzugang Luis Diaz (90.+2). Stuttgart war durch Vagnoman (52.) zwischenzeitlich der 1:1-Ausgleich gelungen, ehe die Bayern innerhalb von sechs Minuten die Weichen auf Sieg stellten.

Kompany lobte vor allem die Laufbereitschaft und die Intensität seiner Elf. Nach der Rekordmarke von 122 Saisontoren in der vergangenen Spielzeit forderte der Belgier, den Torhunger über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.
Aleksandar Pavlovic feiert mit Ismael Saibari nach seinem Tor zum 4:1.
Stuttgarter Einbruch nach mutigem Beginn
In der Anfangsphase hatte der VfB die Partie mit konsequenter Manndeckung offen gestaltet. Verteidiger Jeff Chabot verfolgte Stürmerstar Harry Kane über das gesamte Feld. Torschütze Pavlovic verwies nach dem Schlusspfiff jedoch auf ein bekanntes Muster: Wie schon beim 3:0-Sieg im DFB-Pokalfinale im Mai brachen die Schwaben ab Mitte des zweiten Durchgangs ein.
VfB-Angreifer Deniz Undav gestand die Überlegenheit des Rekordmeisters offen ein. Ohne die Paraden von VfB-Torwart Fabian Bredlow hätte man laut Undav acht oder neun Gegentreffer kassieren können. Auch Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß rechnet damit, dass Bayern in dieser Verfassung noch viele Gegner noch deutlicher besiegen wird.


