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55 Millionen Euro investiert: Christoph Kramer adelt VfB Stuttgart trotz 1:5-Pleite

55 Millionen Euro investiert: Christoph Kramer adelt VfB Stuttgart trotz 1:5-Pleite Aktuelle News

55 Millionen Euro investiert: Christoph Kramer adelt VfB Stuttgart trotz 1:5-Pleite

Der Aufstieg des VfB Stuttgart unter Sebastian Hoeneß sorgt im deutschen Fußball weiterhin für Staunen. Christoph Kramer bezeichnete die Entwicklung der Schwaben im Podcast „Copa TS“ als die größte Leistung in den vergangenen zehn Jahren der Bundesliga.

Im Mai 2023 stand der Klub noch in der Abstiegs-Relegation gegen den Hamburger SV. Seit dem Amtsantritt von Hoeneß folgten die Vizemeisterschaft 2024, der DFB-Pokalsieg 2025 sowie die erneute Champions-League-Qualifikation 2026.

Mutiger Ansatz gegen Bayern München

Trotz der jüngsten 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern München verteidigt Kramer die Spielweise der Stuttgarter. Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany und Joshua Kimmich zollten dem offensiven Auftreten des VfB Respekt.

Stuttgart-Kapitän Deniz Undav (M.) im Spiel gegen den FC Bayern
Stuttgart-Kapitän Deniz Undav im Spiel gegen den FC Bayern München.

Kramer betonte, dass man genau so gegen die Münchner agieren müsse, um eine Siegchance zu haben. Kleine Unaufmerksamkeiten, wie vor dem Treffer von Michael Olise, entschieden solche Duelle auf höchstem Niveau.

Mit der aggressiven Manndeckung sei Stuttgart einem Erfolg in München deutlich näher gewesen als Teams, die sich rein defensiv formieren und mit 0:2 oder 0:3 verlieren.

Transferbilanz mit 17 Millionen Euro Minus

Auf dem Transfermarkt schloss Stuttgart die Sommerperiode mit einem Minus ab. Den Einnahmen von rund 38 Millionen Euro – darunter 22 Millionen Euro für Chema Andrés von Brighton & Hove Albion – standen Ausgaben von etwa 55 Millionen Euro gegenüber.

Den teuersten Zugang stellte Dzenan Pejcinovic dar, der für 25 Millionen Euro aus Wolfsburg verpflichtet wurde. Zudem holte der VfB Bilal El Khannouss (15 Millionen Euro, Leicester City) und Leo Sauer (15 Millionen Euro, Feyenoord Rotterdam).

Stuttgarts Jamie Leweling (M.) gegen die Bayern Luis Diaz (l.) und Josip Stanisic im DFB-Pokalfinale 2026
Stuttgarts Jamie Leweling gegen Luis Diaz und Josip Stanisic im DFB-Pokalfinale 2026.

Jamie Leweling schlägt 43-Millionen-Wechsel aus

Ein Rekordverkauf hätte die finanzielle Bilanz der Schwaben deutlich ins Plus drehen können. Die AS Rom und der FC Everton buhlten um Flügelspieler Jamie Leweling und boten rund 43 Millionen Euro.

Während der Verein verkaufsbereit war, entschied sich der Nationalspieler für einen Verbleib in Stuttgart. Leweling wäre hinter Nick Woltemade, der für 75 Millionen Euro zu Newcastle United ging und nun an Juventus Turin verliehen ist, der zweitteuerste Abgang der Vereinsgeschichte gewesen.