55-Millionen-Projekt in Brasilien: 7 Millionen Kubikmeter Sand stärken 9 Kilometer Küste
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55-Millionen-Projekt in Brasilien: 7 Millionen Kubikmeter Sand stärken 9 Kilometer Küste
Das belgische Wasserbauunternehmen Jan De Nul nutzt Baggergut aus einer Fahrrinnenvertiefung gezielt für den Küstenschutz in Brasilien. Durch die Umlagerung von Millionen Kubikmetern Sand entstehen an der Atlantikküste neue Strände und Dünenabschnitte.
Hafenausbau für Frachter mit 366 Metern Länge
Das Projekt startete im Oktober 2025 in der Bucht von Babitonga. Ziel der ersten Phase war es, die Zufahrtsrinne zum regionalen Hafen von 14 auf 16 Meter Tiefe auszubaggern.
Durch die Vertiefung können Schiffe mit einer Länge von bis zu 366 Metern den Hafen anlaufen. Die lokalen Behörden stellten für diese infrastrukturelle Maßnahme ein Budget von 55 Millionen Euro bereit.
Nach Angaben des Unternehmens stärkt die erweiterte Fahrrinne die logistische Leistungsfähigkeit des Standorts und treibt die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region voran.
Sieben Millionen Kubikmeter Sand für den Küstenschutz
Anstatt den Aushub auf See zu verklappen, setzte das Spezialschiff Galileo Galilei rund sieben Millionen Kubikmeter Sand direkt an der Küste ab. Die Teams verteilten das Material an Land, um die durch Erosion geschwächten Abschnitte wieder aufzubauen.
Szenenbilder aus Film- und Fernsehproduktionen.
Auf einer Länge von neun Kilometern wurden Strände mit einer Breite zwischen 40 und 150 Metern neu angelegt. Zusätzlich entstanden fünf Kilometer neue Dünenketten als natürliches Schutzbollwerk gegen Sturmfluten.
Gesundheits- und Sozialberufe im Arbeitsmarktumfeld.
Stabilisierung durch 300.000 heimische Pflanzen
Für die ökologische Wiederherstellung und Sicherung der neuen Dünen arbeitet Jan De Nul mit dem lokalen Umweltexperten AcquaPlan zusammen. Auf den aufgeschütteten Flächen wurden 300.000 heimische Pflanzen gesetzt.
Besucher bei einer Großveranstaltung im Freien.
Das Wurzelwerk der Vegetation verhindert die Abtragung des aufgespülten Sandes durch Wind und Wasser und fördert gleichzeitig die Ansiedlung lokaler Tierarten im wiederhergestellten Ökosystem.



