7 typische Kundenfehler im Supermarkt: Was Angestellte täglich frustriert
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Zerbrochene Gläser im Supermarktgang sollten dem Personal umgehend gemeldet werden.
Blockierte Gänge, beschädigtes Obst oder volle Einkaufswagen kurz vor Feierabend: Was Kunden oft unbedacht tun, sorgt beim Marktpersonal für erheblichen Mehraufwand.
Ehemalige Beschäftigte großer Supermarktketten und Discounter schildern immer wieder typische Verhaltensweisen der Kundschaft, die den Betriebsablauf stören und vermeidbare Kosten verursachen.
Der Einkaufswagen als ständiges Hindernis
Zu den häufigsten Ärgernissen zählt das unbedachte Abstellen des Einkaufswagens. Wer den Korb mitten im Gang parkt, um einige Meter entfernt Preise zu studieren, blockiert andere Kunden und das Personal beim Einräumen der Regale.
Der Wagen sollte stets nah am eigenen Körper geführt und so platziert werden, dass die Fahrgasse passierbar bleibt.
Falsch abgestellt auf dem Parkplatz
Nach dem Bezahlen setzt sich das Problem oft im Außenbereich fort. Werden Rollwagen zwischen parkenden Autos oder in unmarkierten Ecken abgestellt, drohen Lackschäden an Fahrzeugen und langwierige Sammelaktionen für das Personal.
Die Rückgabe an den dafür vorgesehenen Sammelstationen gehört zu den wichtigsten Grundregeln auf dem Parkplatz.
Waren im falschen Regal deponieren
Besonders kritisch ist das wahllose Ablegen nicht gewünschter Artikel in fremden Regalfächern. Landen Tiefkühlprodukte bei den Konserven oder Frischfleisch im Chipsregal, wird die Kühlkette unterbrochen.
Das Personal muss diese Lebensmittel entsorgen, was die Abschreibungen der Filialen in die Höhe treibt. Wer einen Artikel nicht mehr kaufen möchte, sollte ihn entweder an seinen Ursprungsort zurückbringen oder an der Kasse abgeben.
Großeinkäufe unmittelbar vor Ladenschluss
Rein rechtlich ist das Einkaufen bis zur letzten Minute der Öffnungszeit gestattet. Dennoch sorgt ein voller Wocheneinkauf kurz vor Betriebsschluss für erhebliche Spannungen.
In vielen Filialen enden die Schichten der Angestellten kurz nach dem eigentlichen Ladenschluss. Wer nur wenige Minuten vor Torschluss eintrifft, sollte sich auf dringend benötigte Einzelartikel beschränken.

Druckstellen an Lebensmitteln und geöffnete Verpackungen
Das intensive Betasten von weichem Obst und Gemüse hinterlässt Druckstellen, wodurch Tomaten, Avocados oder Mangos rasch verderben. Solche Exemplare bleiben meist liegen und müssen weggeworfen werden.
Ebenso heikel ist das Öffnen von Verpackungen vor dem Kassiervorgang. Rechtlich gehört die Ware bis zum Bezahlen dem Markt; ein vorheriger Verzehr gilt ohne ausdrückliche Zustimmung als Verstoß gegen die Hausordnung.
Missgeschicke im Markt verschweigen
Nahaufnahme eines Supermarktgangs, in der Mitte liegt ein zerbrochenes Glas
Fällt eine Glasflasche herunter oder läuft eine Flüssigkeit aus, gehen viele Verursacher aus Verlegenheit einfach weiter. Dadurch entstehen akute Rutsch- und Schnittgefahren für nachfolgende Kunden.
Mitarbeiter fordern dazu auf, solche Vorfälle sofort zu melden. In der Regel entstehen Kunden durch versehentlich beschädigte Ware keine Kosten, das Personal kann den Gefahrenbereich jedoch sofort sichern.
Einkaufswagen sind keine Spielplätze
Kinder sollten ausschließlich in den dafür vorgesehenen Klappsitzen Platz nehmen. Das Sitzen in der Ladefläche oder das Stehen auf den Kanten führt regelmäßig zu gefährlichen Stürzen, falls der Wagen ins Kippen gerät.
Zudem ist der Transportbereich aus hygienischen Gründen nicht für Schuhe und Straßenschmutz gedacht.
Konflikte nicht an Kassenkräften auslassen
Fehlende Artikel, Preiserhöhungen oder technische Probleme bei Rabattcoupons führen oft zu Unmut bei Kundinnen und Kunden. Die Angestellten an den Kassen oder in den Gängen haben darauf jedoch keinen Einfluss, da Bestellungen und Aktionen meist zentral gesteuert werden.
Kritik sollte sachlich vorgebracht oder direkt an die jeweilige Filialleitung adressiert werden.

