70 Meter tief abgestürzt: 64-jähriger Deutscher stirbt bei Bergtour in Vorarlberg
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Der Rettungshubschrauber Gallus 1 wird bei alpinen Notfalleinsätzen in Österreich alarmiert.
Bei einer Bergtour im österreichischen Bundesland Vorarlberg ist ein 64 Jahre alter Urlauber aus Deutschland tödlich verunglückt. Der Mann stürzte im alpinen Gelände rund 70 Meter über einen steilen Felsenhang in die Tiefe.

Rettungshubschrauber Gallus 1 der Bergrettung.
Das Unglück ereignete sich am Donnerstag auf dem sogenannten Gamsboden nahe der Gemeinde Lech am Arlberg. Die Rettungskräfte konnten dem Verunglückten nicht mehr helfen.
Tödlicher Absturz auf dem Weg zum Butzensee
Der deutsche Wanderer war zuvor von der Göppinger Hütte aus in Richtung Butzensee aufgebrochen. Beim Abstieg verlor der 64-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache den Halt und stürzte den Hang hinab.
Seine beiden Begleiter wurden Zeugen des schweren Sturzes und wählten umgehend den Notruf. Die Besatzung eines alarmierten Rettungshubschraubers konnte vor Ort allerdings nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.
Nach Angaben der Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden Dritter.
Alpines Hochplateau in Vorarlberg
Schutzhütte auf 2.245 Metern Höhe
Der Ausgangspunkt der Tour, die Göppinger Hütte, befindet sich auf einer Höhe von 2.245 Metern. Die 1913 erbaute Unterkunft gehört der Sektion Göppingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) und ist die einzige Alpenvereinshütte auf dem Gemeindegebiet von Lech.
Das gesamte Areal auf dem Hochplateau zwischen dem oberen Lechtal und dem Großen Walsertal gilt als abgelegen und ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.
Mehrere Unfälle deutscher Wanderer in den Alpen
Nur wenige Tage vor dem Unglück in Vorarlberg kam es bereits in den Stubaier Alpen zu einem schweren Zwischenfall. Ein 69-jähriger Wanderer aus Hessen stürzte dort am Montag in eine Gletscherspalte.
Ein nachrutschender Felsblock hatte das Bein des Mannes in der Spalte eingeklemmt. Einsatzkräfte der Bergrettung konnten den Verletzten mit einem Flaschenzug befreien, woraufhin er per Helikopter in eine Klinik geflogen wurde.
