7,5 Jahre Haftstrafe: Millionenbetrüger Hendrik Holt nutzt Freigang zur Flucht
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Der verurteilte Betrüger Hendrik Holt kehrte nach einem genehmigten Ausgang nicht mehr in die JVA Heidering zurück.
Verschwinden nach genehmigtem Hafturlaub
Der als Windkraft-Betrüger bekannt gewordene Hendrik Holt befindet sich auf der Flucht. Nach Berichten von NDR und „Bild“ hatte der Strafgefangene am 25. August einen genehmigten Ausgang.
Statt nach Ablauf der Frist in die Justizvollzugsanstalt Heidering bei Berlin zurückzukehren, tauchte der verurteilte Millionenbetrüger unter.
Staatsanwaltschaft bestätigt Fluchtverdacht
Sowohl die Gefängnisleitung als auch die Staatsanwaltschaft erhielten kurz nach dem Verschwinden ein Schreiben aus Holts Umfeld. Darin wurde unmissverständlich angekündigt, dass er nicht mehr in die Haftanstalt zurückkehren werde.
„Mittlerweile liegen Tatsachen vor, aufgrund derer von einer Flucht auszugehen ist“, bestätigte Staatsanwalt Martin Schanz.

Auch Familie unauffindbar
Nach Informationen der „Bild“ soll Holt nicht alleine verschwunden sein. Demnach seien zeitgleich auch seine Ehefrau Jana sowie ein gemeinsames Kind und ein Baby abgetaucht. Eine offizielle behördliche Bestätigung dazu steht noch aus.
Neue Ermittlungen und offene Verfahren
Das Landgericht Osnabrück hatte Holt im Jahr 2022 wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 7,5 Jahren verurteilt. Zuvor war er im April 2020 im Berliner Luxushotel Adlon festgenommen worden.
Neben dem weiterhin laufenden Insolvenzverfahren droht neuer juristischer Ärger: Die Staatsanwaltschaft Osnabrück prüft derzeit eine weitere Betrugsanzeige gegen Holt, die im Zusammenhang mit dem Flughafen Rostock-Laage steht.
