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77 Zentimeter Messfehler: FIA-Berufungsgericht nimmt Gasly das Monaco-Podium wieder ab

77 Zentimeter Messfehler: FIA-Berufungsgericht nimmt Gasly das Monaco-Podium wieder ab Aktuelle News

77 Zentimeter Messfehler: FIA-Berufungsgericht nimmt Gasly das Monaco-Podium wieder ab

Pierre Gasly verliert endgültig seinen dritten Platz beim Großen Preis von Monaco. Nach einem Urteil des Berufungsgerichts rutscht der Alpine-Pilot vom Podium zurück auf Rang sieben. Nutznießer ist Isack Hadjar (Red Bull), der den dritten Rang nun offiziell zugesprochen bekommt.

Erfolgreiche Berufung von Red Bull und McLaren

Gegen die zwischenzeitliche Rücknahme der Gasly-Strafe hatten Red Bull und McLaren gemeinsam Berufung eingelegt. Unterstützung erhielten sie von den Racing Bulls, deren Piloten durch das vorherige Hin und Her ebenfalls Positionen verloren hatten.

Das Gericht entschied am Freitag zugunsten der Protestierenden. Damit treten die ursprünglichen Sanktionen gegen Gasly wieder vollständig in Kraft.

77 Zentimeter Abweichung bei Zeitmessung

Auslöser der Kontroverse war eine fehlerhafte Geschwindigkeitserfassung in der Boxengasse von Monte Carlo. Die Formula One Management (FOM) ermittelt das Tempo nicht per Radar, sondern über im Boden eingelassene Schleifen.

Nachträglich stellte sich heraus, dass der Abstand zwischen den ersten beiden Messschleifen um 77 Zentimeter von den Bauplänen abwich. Dieser Fehler führte während des Rennens zu einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Tempo-Strafen.

Unterschiedliche Folgen für das Fahrerfeld

Während Oscar Piastri und George Russell ihre Strafen direkt bei Boxenstopps absitzen mussten – Russell kassierte wegen fehlerhafter Ausführung zusätzlich eine Durchfahrtsstrafe –, trafen Gasly zwei Fünf-Sekunden-Strafen nach dem Zieleinlauf.

Alpine hatte vor dem Grand Prix in Barcelona zunächst erfolgreich eine Annullierung der Strafen erwirkt und Gasly so temporär auf Platz drei gehievt. Das aktuelle Urteil schließt die Akte nun endgültig.