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8 Gegentore in 5 Spielen: PSG-Torwart Matvey Safonov verliert seinen Stammplatz-Bonus

8 Gegentore in 5 Spielen: PSG-Torwart Matvey Safonov verliert seinen Stammplatz-Bonus Aktuelle News

8 Gegentore in 5 Spielen: PSG-Torwart Matvey Safonov verliert seinen Stammplatz-Bonus

Fehlstart in Paris: Safonovs Kredit schmilzt

Paris Saint-Germain erlebt einen holprigen Auftakt in die neue Spielzeit. Nach zwei glücklichen Unentschieden in der Ligue 1 folgte am Freitagabend eine 1:2-Heimpleite gegen die AS Monaco, nachdem Paris bereits den französischen Supercup gegen den RC Lens verloren hatte.

Im Zentrum der Kritik steht Matvey Safonov. Der russische Schlussmann, der in der vergangenen Saison noch maßgeblichen Anteil am Champions-League-Triumph hatte, kassierte in den ersten fünf Pflichtspielen bereits acht Gegentreffer.

Patzer gegen Monaco bringt Chevalier ins Spiel

Zwar offenbart das gesamte Pariser Kollektiv derzeit defensive Schwächen, doch Safonov patzte gegen Monaco entscheidend. Beim 1:2-Siegtreffer durch Stanis Idumbo ließ sich der frühere Krasnodar-Keeper am kurzen Pfosten überraschen.

Wie die französische Sporttageszeitung L’Équipe berichtet, rückt dadurch Lucas Chevalier wieder in den Fokus. Der 24-jährige Torhüter verlor seinen Stammplatz in der vergangenen Saison an Safonov und stand seit Januar in keinem Pflichtspiel mehr auf dem Rasen.

Luis Enrique duldet keine Formkrisen

Chevaliers technische Qualitäten gelten intern als unbestritten, doch mentale Wackler in großen Partien kosteten ihn damals den Platz zwischen den Pfosten. Im Sommer entschied sich der Franzose für einen Verbleib bei PSG, um den Konkurrenzkampf neu anzunehmen.

Trainer Luis Enrique setzt zwar grundsätzlich auf Kontinuität im Tor, richtet seine Aufstellungen jedoch strikt nach dem Leistungsprinzip aus. Frühere Entscheidungen – etwa die Degradierung von Gianluigi Donnarumma oder die Nichtberücksichtigung anderer etablierter Kräfte – zeigen, dass vergangene Erfolge unter dem Spanier keine Stammplatzgarantie bieten.

Sollte Safonov seine Fehlerquote in den kommenden Begegnungen nicht sofort minimieren, steht Chevalier für einen Wechsel im Pariser Gehäuse bereit.