9,85 Sekunden in Budapest: Bednarek gewinnt Sprint-Spektakel
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Noah Lyles verfolgte das Geschehen bei der Premiere der Ultimate Championship von der Tribüne aus.
Bei der ersten Ausgabe der Ultimate Championship in Budapest setzte sich US-Sprinter Kenneth Bednarek im 100-Meter-Finale durch. In Abwesenheit von Olympiasieger Noah Lyles lief der US-Amerikaner in 9,85 Sekunden zum Sieg.
Oblique Seville aus Jamaika belegte in 9,90 Sekunden den zweiten Platz. Weltrekordler Usain Bolt und Lyles, der seine Saison verletzungsbedingt vorzeitig beenden musste, verfolgten das Rennen gemeinsam von den Rängen.
Noah Lyles auf der Tribüne bei der World Athletics Ultimate Championship in Budapest.
Bei den Frauen sicherte sich Melissa Jefferson-Wooden den Titel über die 100 Meter. Die US-Amerikanerin gewann in 10,62 Sekunden vor Olympiasiegerin Julien Alfred aus St. Lucia, die nach 10,74 Sekunden das Ziel erreichte.
129.000 Euro Prämie und Rollstuhl-Einsatz
Über 400 Meter sicherten sich Olympiasiegerin Marileidy Paulino und Weltmeister Collen Kebinatshipi jeweils die Siegprämie von 150.000 US-Dollar (rund 129.000 Euro). Kebinatshipi aus Botswana absolvierte nach seinem Zieleinlauf Liegestütze auf der Laufbahn, musste die Arena kurz darauf jedoch vorübergehend im Rollstuhl verlassen. Später kündigte er an, das Preisgeld für seine acht Hunde verwenden zu wollen.
Collen Kebinatshipi nach dem 400-Meter-Rennen in Budapest.
Im Speerwurf der Frauen verpasste die 18-jährige Chinesin Yan Ziyi den Gesamtsieg knapp: Ihre Weite von 68,05 Metern wurde von der Japanerin Haruka Kitaguchi mit 68,92 Metern übertroffen. Den Wettbewerb über 800 Meter entschied die Schweizerin Audrey Werro in 1:55,88 Minuten für sich.

Deutsche Starter am Schlusstag
Am Tag nach dem Sieg von Hammerwerfer Merlin Hummel gab es für das deutsche Team keine Finalteilnahmen, jedoch eine erfolgreiche Qualifikation für den Abschlusstag.
Agyekum erreicht Hürden-Finale
Der deutsche Rekordhalter Emil Agyekum lief im Halbfinale über 400 Meter Hürden eine Zeit von 47,75 Sekunden und zog als Fünfter in den Endlauf ein. Owe Fischer-Breiholz verpasste das Finale.
Am Sonntag starten zudem Speerwurf-Europameister Julian Weber und Robert Farken über 1.500 Meter bei dem neu geschaffenen Kompaktformat des Weltverbands.


