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A861 und A3 nach Sprengstoff-Alarm voll gesperrt: Großeinsatz am Grenzübergang Rheinfelden

A861 und A3 nach Sprengstoff-Alarm voll gesperrt: Großeinsatz am Grenzübergang Rheinfelden Aktuelle News

A861 und A3 nach Sprengstoff-Alarm voll gesperrt: Großeinsatz am Grenzübergang Rheinfelden

Ein Großeinsatz der Sicherheitskräfte hat den Verkehr am deutsch-schweizerischen Grenzübergang Rheinfelden lahmgelegt. Wegen des Verdachts auf Sprengstoff in einem Fahrzeug wurden die Autobahnen auf beiden Seiten der Grenze vollständig abgeriegelt.

Grenzübergang Rheinfelden Deutschland Schweiz soll es zu einem Sprengstoff-Alarm gekommen sein. (Symbolbild)
Grenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz.

Fahndungstreffer und Spürhunde schlagen Alarm

Der Vorfall begann kurz vor 13:00 Uhr bei der Einreisekontrolle aus Deutschland in das Schweizer Staatsgebiet. Die Schweizer Behörden überprüften einen in Deutschland zugelassenen Pkw und stießen im Schengener Informationssystem auf einen aktiven Treffer.

Gegen den Fahrzeughalter lag eine Fahndungsmeldung der Polizei Baden-Württemberg wegen eines Straftatverdachts vor. Die Beamten zogen daraufhin Diensthunde für eine detaillierte Überprüfung des Wagens hinzu.

Zwei unabhängig voneinander eingesetzte Sprengstoffspürhunde schlugen direkt an dem Wagen an und zeigten das Vorhandensein von Explosivstoffen an.

Vollsperrung auf A861 und A3

Aus Sicherheitsgründen riegelten die Einsatzkräfte das Grenzareal umgehend weiträumig ab. Die Sperrung betrifft sowohl die deutsche Bundesautobahn 861 als auch die schweizerische Autobahn 3 in beiden Fahrtrichtungen.

Die Behinderungen dauern voraussichtlich bis in den Abend an. Autofahrer müssen im gesamten Grenzgebiet mit massiven Staus und Verzögerungen rechnen.

Bundespolizei mit Entschärfern vor Ort

Spezialkräfte der deutschen Bundespolizei unterstützen die Schweizer Einsatzkräfte im Rahmen der Amtshilfe. Ein Entschärfer-Team untersucht das verdächtige Fahrzeug derzeit direkt vor Ort auf gefährliche Gegenstände.

Gegenwärtig wird geprüft, ob sich tatsächlich zündfähiger Sprengstoff in dem Pkw befindet oder ob Spürhunde auf zurückliegende Rückstände im Innenraum reagiert haben.