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Abzug aus New York: Zentralbank holt 86 Tonnen Gold aus den Tresoren der Fed

Abzug aus New York: Zentralbank holt 86 Tonnen Gold aus den Tresoren der Fed Aktuelle News

Abzug aus New York: Zentralbank holt 86 Tonnen Gold aus den Tresoren der Fed

Tief im Felsgestein unter Manhattan liegt das größte Goldlager der Erde. Rund 24 Meter unter dem Straßenniveau verwahrte die Federal Reserve Bank in New York im Jahr 2024 insgesamt 6.331 Tonnen des Edelmetalls – deutlich mehr als das US-Militärdepot in Fort Knox.

Doch die Bestände im Tresorraum schrumpfen. Immer mehr ausländische Partner überdenken ihren Lagerort in den Vereinigten Staaten.

Flucht aus Manhattans Tresoren

Die niederländische Zentralbank hat umfangreiche Goldbestände aus den USA abgezogen. Zwischen März und August wurden 86 Tonnen des Edelmetalls verlegt.

Insgesamt lagerten bis dahin 313 Tonnen der niederländischen Reserven in den USA und in Kanada. Die Notenbank begründet den Transfer offiziell mit der Stärkung der eigenen Krisenvorsorge angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen.

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Federal Reserve Bank in New York, unter deren Fundamenten globale Goldreserven lagern.

Misstrauen gegen Trumps Kurs

Auch ohne direkte Schuldzuweisungen werten Beobachter den Schritt als deutliches Misstrauensvotum gegenüber der US-Führung unter Präsident Donald Trump. Dessen unberechenbare Wirtschaftspolitik und isolationistischer Kurs belasten das Vertrauen internationaler Partner.

Die Vereinigten Staaten gelten unter der aktuellen Regierung vielen Staaten nicht mehr als bedingungslos verlässlicher Aufbewahrungsort für kritische Staatsvermögen.

Sicherheitsnetz für den Ernstfall

Physisches Gold dient Notenbanken weltweit als eiserne Reserve, um in schweren Krisen handlungsfähig zu bleiben.

„Wir gehen davon aus, dass wir sie nie benötigen werden, aber wir müssen unsere Widerstandsfähigkeit und Vorsorge stärken“, erklärte Olaf Sleijpen, Chef der niederländischen Zentralbank, die Verlegung der Barren.