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ADAC-Fake: Betrüger locken mit 129-Euro-Kühlbox für 2,85 Euro Versand

Gefälschte Benachrichtigung über eine ADAC-Umfrage Aktuelle News

Phishing-Mails locken Empfänger mit angeblichen Gratis-Prämien bekannter Organisationen.

Eine gefälschte Treueaktion im Namen des ADAC zielt derzeit auf die Daten von Verbrauchern ab. Wie das Faktencheck-Portal „Mimikama“ berichtet, versprechen Cyberkriminelle eine kostenlose Autokühlbox als Belohnung für eine kurze Umfrage.

Das angebliche Angebot lockt mit einem Preis von „0 statt 129 Euro“. Empfänger sollen lediglich eine angebliche Versandpauschale von 2,85 Euro zahlen.

Die Masche: Datendiebstahl über fingierte Umfragen

Die Nachricht fordert die Empfänger dazu auf, eine angeblich zweiminütige Befragung zu absolvieren. Anschließend verlangt das Formular die Bestätigung der Lieferanschrift sowie sensibler Zahlungsinformationen.

Der Button „Jetzt Umfrage starten“ leitet direkt auf eine fremde Phishing-Webseite weiter. Ziel der Täter ist es, Kreditkarten- und persönliche Daten unbemerkt abzufangen.

Typische Erkennungsmerkmale der Betrugsmail

Gefälschte Absender und künstlicher Zeitdruck

Die Absenderadressen liefern eindeutige Hinweise auf den Betrug. Die Mails werden unter anderem über clubfremde Domains wie „carpecool.fr“ oder „salmonserenade.com“ verschickt.

ADAC-Fake: Betrüger locken mit 129-Euro-Kühlbox für 2,85 Euro Versand

Zusätzlich nutzen die Kriminellen unpersönliche Anreden wie „Lieber ADAC Fan“ und erzeugen Druck mit der Behauptung, das Angebot sei nur noch heute gültig.

Empfänger sollten keine Links in solchen Nachrichten öffnen und keinesfalls Zahlungsdaten eingeben. Echte Aktionen des ADAC lassen sich direkt über die offizielle Club-Webseite überprüfen.

Phishing als Einstiegstor in der Kriminalitätsstatistik

Gefälschte Nachrichten bleiben eine der am häufigsten genutzten Methoden für digitale Angriffe. Das Bundeslagebild Cybercrime 2025 verzeichnete in Deutschland rund 334.000 registrierte Straftaten, wobei die Dunkelziffer deutlich darüber liegen dürfte.

Auch die erfassten Ransomware-Angriffe stiegen 2025 um zehn Prozent auf insgesamt 1.041 Fälle an. Vor allem im Alltag von Privatpersonen dient Phishing den Tätern weiterhin als einfachster Zugangspunkt.