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AfD verdoppelt Stimmen auf 44 Prozent: Bayerns Parteispitze feiert Wahlausgang in Sachsen-Anhalt

AfD verdoppelt Stimmen auf 44 Prozent: Bayerns Parteispitze feiert Wahlausgang in Sachsen-Anhalt Aktuelle News

AfD verdoppelt Stimmen auf 44 Prozent: Bayerns Parteispitze feiert Wahlausgang in Sachsen-Anhalt

Der deutliche Stimmenzuwachs der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt löst auch im bayerischen Landesverband Euphorie aus. Nach ersten Prognosen konnte die Partei ihren Stimmenanteil mit 44 bis 44,5 Prozent mehr als verdoppeln (2021: 20,8 Prozent).

Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt wird vom dortigen Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Reaktionen aus Bayern: Parteispitze sieht Signalwirkung

Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka sprach von einem historischen Wahlerfolg und gratulierte Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Nach Ansicht von Protschka sei das Ergebnis ein enormer Vertrauensbeweis der Wähler, an der Partei komme politisch niemand mehr vorbei.

Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag, feierte das Abschneiden auf einer Parteiveranstaltung in Deggendorf als „sensationell“. Die Bürger hätten laut Ebner-Steiner mehr verdient als „Gender-Gaga“ und „Klima-Wahnsinn“.

Mit Blick auf die in zwei Jahren anstehende Landtagswahl in Bayern wertete Ebner-Steiner das Resultat zudem als positives Vorzeichen für den eigenen Freistaat und betonte, sie freue sich auf eine Regierungsbildung mit Ulrich Siegmund.

Die Wahlergebnisse im Überblick

Während die AfD stark zulegt, verbucht die CDU mit prognostizierten 18,5 Prozent (2021: 37,1 Prozent) ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Verluste und Gewinne der weiteren Parteien

Die weiteren Parteien schneiden laut den Prognosen wie folgt ab:

  • Die Linke: 9 bis 9,5 Prozent (2021: 11 Prozent)
  • Bündnis 90/Die Grünen: 8,5 bis 9 Prozent (2021: 5,9 Prozent)
  • SPD: 8 bis 9 Prozent (2021: 8,4 Prozent)
  • Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW): 4,8 bis 5 Prozent
  • FDP: 2 bis 2,5 Prozent (2021: 6,4 Prozent)

Die FDP verfehlt den Einzug in das Magdeburger Parlament damit deutlich. Angesichts der Stimmverteilung zeichnet sich eine äußerst komplizierte Regierungsbildung ab.