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Annett Möller bricht ihr Schweigen: Der Kampf gegen die Panikattacken im TV-Studio

Annett Möller bei einer öffentlichen Veranstaltung. Aktuelle News

Annett Möller war als Moderatorin jahrelang im Fernsehen präsent.

Der unsichtbare Kampf im Scheinwerferlicht

Für die Zuschauer vor den Bildschirmen wirkte Annett Möller stets souverän. Doch hinter der professionellen Fassade spielte sich im Jahr 2009 ein persönliches Drama ab. Ein Posting auf Instagram gibt nun Einblicke in einen Moment, der für die Moderatorin alles veränderte.

Mitten in der Live-Sendung „RTL Aktuell“ erlitt Möller eine Panikattacke. Die Symptome waren drastisch: Herzrasen, Atemnot und Übelkeit.

„Ich dachte, ich würde tot umfallen, mitten in der Sendung. Einfach so“, erinnert sie sich. Nach diesem ersten Vorfall kehrte die Angst über Jahre hinweg immer wieder in ihr Leben zurück.

Annett Möller ist auch von den RTL-Kürzungen betroffen.
Annett Möller bei einem öffentlichen Auftritt.

Ein Sturm im Inneren

Die Belastung blieb für ihr Umfeld lange Zeit vollkommen unsichtbar. Während Möller weiterhin professionell moderierte, kämpfte sie innerlich gegen ihre psychische Verfassung an.

„Kollegen hätten nie etwas bemerkt, ihr Sturm tobte innen“, beschreibt sie die Diskrepanz zwischen ihrer Arbeit und ihrem Empfinden. Besonders belastend war für sie dabei der Versuch, gegen die eigenen körperlichen Reaktionen anzukämpfen, statt sie zu akzeptieren.

Annett Möller bricht ihr Schweigen: Der Kampf gegen die Panikattacken im TV-Studio

Der Weg aus der Angst

Heute geht Möller offen mit diesen Erfahrungen um, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Sie beschreibt detailliert, wie sich Auftrittsangst äußert und welche Methoden ihr geholfen haben, diese zu bewältigen.

Bereits 2021 veröffentlichte sie dazu ihr Buch „Liebe Angst, Zeit, dass du gehst: Wie ich mich von Angst und Panikattacken befreite“. Darin schildert sie ihren persönlichen Weg zurück zu einem positiven Umgang mit den Attacken.

Nach ihrem Abschied von RTL blickt die Moderatorin nun kritisch auf die Zeit beim Sender zurück, widmet sich aber zunehmend der Aufklärung über psychische Belastungen.