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Aus für 4 Hellweg-Märkte: Nur ein rheinischer Standort wird gerettet

Eingangsbereich einer Filiale der Baumarktkette Hellweg Aktuelle News

Mehrere Filialen der Baumarktkette Hellweg stehen vor dem endgültigen Aus.

Für vier regionale Standorte der Baumarktkette Hellweg im Rheinland gibt es keine Rettung mehr. Wie das Unternehmen offiziell mitteilte, müssen die Filialen in Mettmann, Monheim, Sankt Augustin und Bonn endgültig schließen.

Lediglich für den Markt in Mechernich im Kreis Euskirchen zeichnet sich eine Lösung ab. Dort steht laut Unternehmensangaben eine Übernahme durch den Konkurrenten Obi bevor.

Kündigungen nach gescheiterten Verhandlungen

In den vier betroffenen Städten erhalten die Angestellten nun ihre Kündigungen. Prof. Dr. Gerrit Hölzle, Co-Sanierungsgeschäftsführer bei Hellweg sowie BayWa Bau & Garten, sprach von einer „sehr schwierigen Nachricht“ für die Belegschaft vor Ort.

Während Standorte in Städten wie Münster, Essen oder Dortmund erhalten bleiben, führten die Verhandlungen für die rheinischen Filialen zu keinem Ergebnis. Betriebsräte und Gewerkschaften konzentrieren sich nun auf Sozialpläne und Abfindungen für die hunderten betroffenen Beschäftigten.

Aus für 4 Hellweg-Märkte: Nur ein rheinischer Standort wird gerettet

Ausverkauf vor der Schließung

In den betroffenen Märkten beginnt nun der Abverkauf der Warenbestände, bevor die Türen endgültig geschlossen werden.

Ungewisse Zukunft für die Gewerbeflächen

Mit der Schließung verlieren die Kommunen wichtige Nahversorger im Baumarkt-Segment sowie frequenzbringende Anker im lokalen Gewerbe. Für Kunden bedeuten die Schließungen künftig deutlich längere Anfahrtswege für Handwerks- und Gartenbedarf.

Was mit den großflächigen Hallen geschieht, ist derzeit noch offen. Die Suche nach Nachmietern für die Immobilien läuft bereits.