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Aus nach 32 Jahren: RTL beendet „Unter uns“ – UFA prüft Serien-Rettung für 2027

Lars Steinhöfel als Easy und Patrick Müller als Tobias in Unter uns Aktuelle News

Lars Steinhöfel und Patrick Müller in der RTL-Serie „Unter uns“.

Nach 32 Jahren im Programm zieht RTL den Schlussstrich unter die tägliche Serie „Unter uns“. Wer den Sendeplatz im Nachmittags- und Vorabendprogramm künftig übernimmt, lässt der Kölner Sender bislang offen.

Man entwickle die Programmstrecken am Nachmittag und frühen Vorabend kontinuierlich weiter, teilte ein RTL-Sprecher mit. Über konkrete Formate und Starttermine wolle der Sender zu gegebener Zeit informieren.

Zukunft von GZSZ und AWZ gesichert

Das Aus für die Schillerallee bedeutet nach Angaben des Senders kein generelles Ende täglicher Serien. Bei der Entscheidung handle es sich um einen spezifischen Schritt für die Marke „Unter uns“; Daily Fiction bleibe weiterhin ein zentraler Baustein des Programms.

Für die anderen täglichen Formate im RTL-Aufgebot gibt es eine klare Bestandsgarantie. Die Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma UFA Serial Drama bei den Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sowie „Alles was zählt“ wird wie gewohnt fortgesetzt.

Aus nach 32 Jahren: RTL beendet „Unter uns“ – UFA prüft Serien-Rettung für 2027

Easy (Lars Steinhöfel, l.), Tobias (Patrick Müller)
Lars Steinhöfel als Easy und Patrick Müller als Tobias in der RTL-Serie „Unter uns“.

UFA plant Wechsel auf alternative Plattformen

Das Aus beim bisherigen Stammsender muss jedoch nicht das endgültige Serienende bedeuten. Die Produktionsfirma UFA Serial Drama arbeitet bereits an neuen Wegen für das Traditionsformat.

UFA-CEO Sascha Schwingel betonte, die Schillerallee begleite seit mehr als drei Jahrzehnten Millionen von Zuschauern. Das Unternehmen prüfe aktuell verschiedene Optionen, um die Serie ab 2027 auf anderen Sendern oder Streaming-Plattformen weiterzuführen.

Unmut unter den Zuschauern

In den sozialen Netzwerken sorgt das angekündigte TV-Ende für deutliche Kritik. Zahlreiche Zuschauer reagierten verärgert auf die Absetzung und äußerten ihren Unmut über die Neuausrichtung des Senders, insbesondere mit Blick auf die parallelen Investitionen in neue Formate von Stefan Raab.