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Baby Jozef wiegt bei Geburt 4.910 Gramm: Klinik staunt über Rekordmaße

Neugeborenes Baby nach der Entbindung Aktuelle News

Neugeborene wiegen im Durchschnitt etwa 3,3 Kilogramm.

In der Geburtsklinik Nová Nemocnica im slowakischen Košice sorgte eine Entbindung für Aufsehen: Ein Junge namens Jozef kam an einem Freitag mit einem Gewicht von 4.910 Gramm und einer Körperlänge von 54 Zentimetern zur Welt.

Damit gilt das Neugeborene als der bisher schwerste Junge des Jahres in der Einrichtung. Im Durchschnitt bringen Neugeborene etwa 3.300 Gramm auf die Waage.

Baby Jozífek wog stolze 4.910 Gramm und war 54 Zentimeter groß. Das Klinikpersonal scherzte daher über seine Größe und schlug vor, ihn gleich in den Kindergarten zu schicken (Symbolbild)
Baby Jozífek wog stolze 4.910 Gramm und war 54 Zentimeter groß.

Klinikpersonal scherzt über Kindergartenplatz

Das Team der Geburtsklinik reagierte mit Humor auf die Maße des Säuglings. In einem mittlerweile gelöschten Facebook-Beitrag schrieb die Klinik am Tag der Geburt: „Novorodenec alebo rovno do škôlky?“ – übersetzt: „Neugeborenes oder direkt in den Kindergarten?“

Die Entbindung fand per Kaiserschnitt statt. Völlig überraschend kamen die Dimensionen für die Familie nicht: Bereits der ältere Bruder des Jungen wies bei seiner Geburt ein überdurchschnittliches Gewicht auf.

Baby Jozef wiegt bei Geburt 4.910 Gramm: Klinik staunt über Rekordmaße

Das Foto des Baby
Das Neugeborene kurz nach der Entbindung im Krankenhaus.

Klinikrekord und statistische Einordnung

Den Gesamtjahresrekord der Geburtsstation hält Jozef trotz seiner Maße nicht. Im Juni wurde in derselben Einrichtung ein Mädchen mit einem Geburtsgewicht von 5.100 Gramm entbunden.

Ein Neugeborenes gilt in Deutschland ab einem Gewicht von 4.000 Gramm medizinisch als überdurchschnittlich schwer (Symbolbild).
Ein Neugeborenes gilt ab einem Gewicht von 4.000 Gramm medizinisch als überdurchschnittlich schwer.

Medizinische Definition von Makrosomie

In Deutschland wird ein Säugling ab einem Gewicht von 4.000 Gramm medizinisch als überdurchschnittlich schwer eingestuft (Makrosomie). Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) belegen, dass rund 10,4 Prozent aller Neugeborenen in Deutschland diese Schwelle erreichen oder überschreiten.