Barry Mitchell verstorben: Ehemaliger Bassist der frühen Queen-Jahre
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Barry Mitchell war von 1970 bis 1971 als Bassist für die Band Queen tätig.
Die Musikwelt trauert um Barry Mitchell. Der Bassist, der die legendäre Band Queen in ihrer frühen Phase unterstützte, ist verstorben. Die Nachricht über seinen Tod wurde offiziell vom Archivar der Band, Greg Brooks, bestätigt.
Ein wichtiger Teil der frühen Queen-Geschichte
Mitchell war zwischen August 1970 und Januar 1971 Teil der Band. In dieser prägenden Zeit spielte er die ursprünglichen Basslinien für Titel wie Liar und Son And Daughter ein. Sein musikalischer Beitrag legte einen Grundstein für die Entwicklung der Gruppe, bevor diese ihren weltweiten Aufstieg zu Superstars vollzog.
Greg Brooks würdigte Mitchell in einem Statement: „Die Nachricht vom Tod des frühen Queen-Bassisten Barry Mitchell ist überaus traurig. Seine Erzählungen auf den Fan-Konventionen waren faszinierend und boten seltene Einblicke. Wir werden ihn sehr vermissen.“
Erinnerungen von Weggefährten
In den sozialen Medien äußerten sich zahlreiche Freunde und Fans betroffen. Gary Taylor, der Mitchell über Jahre hinweg begleitete, beschrieb ihn als einen „großartigen Menschen“ und guten Freund. Er teilte eine der letzten Aufnahmen von Mitchell, die ihn während der Edinburgh Queen Day Convention im Jahr 2018 auf der Bühne zeigt.
Auch andere Weggefährten erinnerten sich an Mitchell als einen zugänglichen Menschen, der bei den Fan-Treffen stets offen für Gespräche war. Ein Fan fasste die Stimmung treffend zusammen: „Ein weiteres Stück lebendiger Musikgeschichte ist von uns gegangen.“

Der Weg zur Band und die Trennung
Mitchell kam über Kontakte des Schlagzeugers Roger Taylor zu Queen, nachdem er zuvor in verschiedenen Blues-Bands in London gespielt hatte. Insgesamt absolvierte er rund 13 Auftritte mit der Band, hauptsächlich in Großbritannien. Er gehörte zu einer Reihe von Bassisten, darunter Mike Grose und Doug Bogie, die vor dem Einstieg von John Deacon das Fundament der Band bildeten.
In einem Interview mit der französischen Rolling Stone aus dem Jahr 2018 erinnerte sich Mitchell an das Vorspielen am Imperial College: „Alles lief auf Anhieb gut. Sie zeigten mir die Akkorde, und ich habe sie einfach übernommen.“
Über den jungen Freddie Mercury äußerte er sich rückblickend überraschend offen. Er beschrieb den späteren Weltstar als extrem schüchtern und unsicher. Mitchell gab zudem zu, dass er damals das enorme Potenzial der Band nicht erkannt habe. Er verließ die Gruppe schließlich, da die musikalische Richtung nicht seinen Vorstellungen entsprach. „Es ist verrückt, das heute zu sagen, aber es ist die Wahrheit“, so Mitchell über seine damalige Einschätzung.
