Forschungshirsch „Ossi“ auf Rügen rechtswidrig erlegt
Der als Forschungsobjekt markierte Rothirsch „Ossi“ wurde auf der Insel Rügen in einem Waldgebiet von einem Jäger erlegt. Das Tier lieferte Wissenschaftlern über lange Zeit wertvolle Daten zu Wanderbewegungen und zum Verhalten des Rotwilds in Mecklenburg-Vorpommern. Durch den Abschuss wurden laufende Messungen vorzeitig abgebrochen. Der Landesjagdverband reagierte entsetzt auf den Vorfall und fordert nun eine lückenlose Aufklärung über die Umstände und die Rechtmäßigkeit der Tötung. Unklar ist weiterhin, ob der Abschuss behördlich autorisiert war oder ob ein Fehler vorlag, der den Verlust des wertvollen Forschungstiers verursachte.
