Verdächtiger nach Nord-Stream-Anschlägen in Kroatien festgenommen
In Kroatien wurde ein Verdächtiger im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines festgenommen. Die Verhaftung basiert auf einem europäischen Haftbefehl des deutschen Generalbundesanwalts. Der Zugriff erfolgte nach intensiver Auswertung forensischer Daten, Sprengstoffspuren am Tatort sowie Kommunikationsprotokollen. Die Sabotage der Pipelines im September 2022 löste eine schwere internationale Krise aus. Die Festnahme markiert einen entscheidenden Fortschritt in der juristischen Aufarbeitung. Nun folgt ein Auslieferungsverfahren nach Deutschland, wo der Beschuldigte einem Haftrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt wird, um den Vorwurf der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion weiter zu untersuchen.
