Waffendepot bei Berlin: Spur führt zu russischen Geheimdiensten
Sicherheitsbehörden haben in einem Waldgebiet nahe Berlin ein professionell angelegtes Waffendepot mit zwei Faustfeuerwaffen entdeckt. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Das Bundesamt für Verfassungsschutz ordnet das Lager russischen Geheimdiensten zu. Es bestehe der Verdacht, dass diese Waffen für sogenannte kinetische Operationen wie Attentate gegen Rüstungsmanager oder Ukraine-Unterstützer vorgesehen waren. Ein Tatverdächtiger wurde bereits in Rumänien festgenommen. Die Behörden werten den Fund als Beleg für die zunehmende Gefahr russischer Sabotageaktivitäten auf deutschem Boden, da die Sicherheitslage durch solche Aktionen massiv gefährdet werde.
