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Birmingham 2026: Das große Finale der Leichtathletik-Europameisterschaft

Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham Aktuelle News

Der siebte Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham.

Das Finale im Alexander Stadium

Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 in Birmingham biegen auf die Zielgerade ein. Am siebten Tag steht der letzte Wettkampfabschnitt an, in dem Athleten wie Mondo Duplantis und Hunter Bell im Mittelpunkt stehen.

Nach den Erfolgen der britischen Sprinter in den 4x100m-Staffeln liegt der Fokus nun auf den abschließenden Entscheidungen, darunter die Mixed-Staffel und die 1500-Meter-Läufe der Frauen. Die Stimmung im Stadion bleibt trotz eines vorangegangenen Sicherheitsvorfalls, der zu massiven Verzögerungen bei der Abreise von Athleten und Zuschauern führte, angespannt, aber fokussiert.

Mondo Duplantis im Fokus

Wie üblich zieht Mondo Duplantis alle Blicke auf sich. Während seine Konkurrenten noch an den Einstiegshöhen arbeiten, zeigt sich der Schwede entspannt auf dem Infield.

Fragen zu seinem außergewöhnlichen Talent begleiten ihn seit Jahren. Mit einer Herkunft aus einer Sportlerfamilie und einem frühen Einstieg in den Stabhochsprung hat er die Disziplin über ein Jahrzehnt dominiert. Heute Abend tritt er im Stabhochsprung-Finale der Männer an.

Starke irische Präsenz

Die irische Delegation hat in Birmingham für beachtliches Aufsehen gesorgt. Athleten wie Paul O’Donnell betonten, dass die lautstarke Unterstützung der Fans das Erlebnis für sie fast wie eine „Heim-EM“ habe wirken lassen.

Birmingham 2026: Das große Finale der Leichtathletik-Europameisterschaft

Besondere Erfolge feierten Kate O’Connor (Gold im Siebenkampf), Mark English (Gold über 800m), Rhasidat Adeleke (Silber über 200m) und Andrew Coscoran (Bronze über 1500m).

Marathon-Ergebnisse vom Vormittag

Die Marathon-Läufe am Morgen brachten Rekorde hervor. Amanal Petros (Deutschland) gewann den Männer-Marathon in einer Meisterschaftsrekordzeit von 2:09:11 Stunden. Bei den Frauen dominierte die Finnin Alisa Vainio mit einer Zeit von 2:22:26 Stunden.

Die Britin Abbie Donnelly sicherte sich Bronze und schrieb damit Geschichte als erste britische Medaillengewinnerin im Marathon bei Europameisterschaften. Neben ihrer sportlichen Karriere bereitet sie sich derzeit auf den Abschluss ihres Doktorstudiums vor.

Die Medaillenspiegel-Spitze

  • 1. Italien: 8 Gold, 6 Silber, 5 Bronze (21)
  • 2. Großbritannien: 7 Gold, 5 Silber, 2 Bronze (14)
  • 3. Deutschland: 5 Gold, 8 Silber, 4 Bronze (17)
  • 4. Niederlande: 4 Gold, 3 Silber, 5 Bronze (12)
  • 5. Norwegen: 4 Gold, 0 Silber, 2 Bronze (6)

Der Abend im Alexander Stadium verspricht mit den Finals in den Staffeln und den technischen Disziplinen einen intensiven Abschluss der diesjährigen Europameisterschaften.