Bis zu 36 Grad am Sonntag: Saharaluft bringt extremen Hitzetag im September
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Wetterkarte mit den prognostizierten Höchstwerten für Deutschland am 6. September laut ECMWF-Modell.
Der Spätsommer holt zu Beginn des Septembers zu einem außergewöhnlichen Hitzeschub aus. Aus der Sahara strömen heiße Luftmassen direkt nach Mitteleuropa und treiben die Temperaturen in Deutschland stellenweise in Rekordnähe.
Vor allem am Sonntag, dem 6. September, droht in Teilen der Bundesrepublik eine extreme Hitzephase mit Spitzenwerten von bis zu 36 Grad.
Die Höchstwerte am Sonntag (6. September) laut ECMWF
Zweigeteiltes Wetter: Gluthitze im Süden, Herbststimmung im Norden
Besonders betroffen von der Wüstenluft ist der Südwesten Deutschlands. Entlang des Oberrheins werden flächendeckend 34 bis 36 Grad erwartet.
Städte wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart müssen sich auf flimmernde Hitze einstellen. Die absolut höchsten Werte prognostizieren die Wettermodelle für die Region rund um Emmendingen.
Gleichzeitig bleibt der Norden des Landes von der Sahara-Hitze weitgehend verschont. Frische Luftmassen sorgen dort für herbstliche Bedingungen mit Höchstwerten um 20 Grad, was das Land wettertechnisch exakt zweigeteilt zurücklässt.
Historischer September-Rekord wackelt
Die vorhergesagten Temperaturen bewegen sich am oberen Rand des historisch Gemessenen. Die bisherige Bestmarke für Spitzenwerte im September liegt in Deutschland bei gut 36 Grad.
Wird dieser Wert überschritten, verzeichnet der Deutsche Wetterdienst einen meteorologischen Wüstentag jenseits der 35-Grad-Marke kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang.
Rascher Wetterumschwung zum Wochenstart
Lange wird die extreme Hitze voraussichtlich nicht anhalten. Bereits mit Beginn der neuen Woche kündigen sich aus Westen kühlere Luftschichten und teils kräftige Gewitter an, die die Heißluft wieder verdrängen.

