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Bis zu 50.000 Euro Schulden: Wie eine 31-Jährige aus der Krise zur Schuldnerberatung fand

Symbolbild zu Mahnungen, Briefen und Schuldenabbau Aktuelle News

Nach Schuldenbergen und Obdachlosigkeit schaffte die 31-Jährige den Neuanfang.

Jahrelang ignorierte Celina ihren Briefkasten. Erst als der Druck unerträglich wurde, stellte sich die 31-Jährige der Realität und öffnete die aufgelaufene Post.

Zu diesem Zeitpunkt beliefen sich ihre Verbindlichkeiten bereits auf 40.000 bis 50.000 Euro. Neben intensiven Online-Bestellungen und Kreditkartenschulden verlor sie während ihrer Zeit in Berlin die finanzielle Kontrolle völlig.

Absturz im Berliner Nachtleben und die Wende

In der ZDF-Dokumentation „37°Leben: Comeback Geld“ von Filmemacher Markus Haist blickt Celina auf eine extrem turbulente Phase zurück. Fast jedes Wochenende feierte sie auf Partys, konsumierte Kokain und verlor zwischenzeitlich ihre Wohnung.

Der Wendepunkt kam nicht durch Behördendruck, sondern durch ein persönliches Ereignis. Mit der Geburt ihres Kindes fasste sie den Entschluss, ihr bisheriges Leben radikal umzukrempeln.

Bis zu 50.000 Euro Schulden: Wie eine 31-Jährige aus der Krise zur Schuldnerberatung fand

Neustart bei der Schuldnerhilfe

Um die finanzielle Altlast zu bewältigen, suchte Celina professionelle Unterstützung bei einer Schuldnerberatungsstelle. Statt chaotischer Zettelwirtschaft legte sie der Beraterin Gudrun Becker akribisch sortierte Unterlagen vor.

Vom Beratungsfall zur festen Anstellung

Diese strukturierte Vorbereitung hinterließ Eindruck: Gudrun Becker bot der jungen Mutter direkt eine Stelle in der Beratungsstelle an. Ausschlaggebend für die Einstellung war Celinas Entschlossenheit, ihrem Kind ein stabiles Umfeld aufzubauen.

Heute schöpft Celina Kraft aus einem ruhigeren Alltag im Schrebergarten und plant, ihre Arbeitszeit schrittweise zu erhöhen. Die ständige Angst vor dem Gang zum Briefkasten gehört inzwischen der Vergangenheit an.