Bis zu 50 Vitalwerte: Fraunhofer-Forscher entwickeln smarte Kleidung für Diagnosen daheim
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Smarte Textilien erfassen künftig Vitaldaten direkt am Körper.

Smarte Kleidung zur Erfassung von Vitaldaten
Die Überwachung von Vitalwerten verlagert sich zunehmend von stationären Geräten in alltägliche Textilien. Am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin arbeiten Forschende an Lösungen, die Sensorik und Elektronik direkt in Kleidungsstücke integrieren.
Das technische Fundament bildet die Kombination aus leitfähigem Garn und miniaturisierten Elektronikmodulen. Die Komponenten werden so verarbeitet, dass sie flexibel bleiben und den Tragekomfort normaler Kleidung nicht beeinträchtigen.
Präzise Gesundheitsdaten ohne Praxisbesuch
Das System ist darauf ausgelegt, künftig bis zu 50 verschiedene Körperwerte kontinuierlich zu erfassen. Dazu zählen grundlegende Vitalparameter ebenso wie spezifische Signale, die Aufschluss über den aktuellen Gesundheitszustand geben.
Smarte Kleidung misst Körperwerte
Durch die permanente Datenerhebung lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen. Schnelle Diagnosen können auf dieser Basis direkt von zu Hause aus gestellt werden, ohne dass Patientinnen und Patienten eine Klinik oder Praxis aufsuchen müssen.

Einsatzmöglichkeiten in der modernen Telemedizin
Die Technologie richtet sich insbesondere an Menschen mit chronischen Vorerkrankungen oder Personen in der Rehabilitation. Auch im Leistungssport und bei der Überwachung von Risikogruppen bietet die kontinuierliche Datenerfassung Vorteile für behandelnde Mediziner.
Die erhobenen Messwerte können digital übertragen und für weiterführende telemedizinische Auswertungen bereitgestellt werden.

