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Bluttat in Weitefeld: Sohn nach Tod der Eltern dringend tatverdächtig

Der Angeklagte und sein Verteidiger im Koblenzer Gerichtssaal Aktuelle News

Der Angeklagte während der Verhandlung im Koblenzer Gerichtssaal.

Nächtlicher Notruf aus Weitefeld

Am frühen Mittwochmorgen ging bei der Polizei ein Notruf ein. Der 26-jährige Sohn des Ehepaares meldete, dass seine 52-jährige Mutter mit Messerstichen verletzt worden sei. Er gab zudem an, dass sein 55-jähriger Vater schlafe. Als die Einsatzkräfte kurz darauf eintrafen, bot sich ihnen ein grauenhaftes Bild: Beide Elternteile waren bereits tot.

Obduktion bestätigt gewaltsames Ende

Die Untersuchung der Leichen ergab, dass das Ehepaar massive Schnitt- und Stichverletzungen erlitten hatte. Laut der Staatsanwaltschaft verstarben beide Opfer an den Folgen des massiven Blutverlustes durch diese Verletzungen.

Der Angeklagte und sein Verteidiger im Koblenzer Gerichtssaal zu Beginn des Mordprozesses um die getötete Amy Lopez
Der Angeklagte und sein Verteidiger während eines Gerichtstermins.

Widersprüchliche Aussagen und U-Haft

Der 26-jährige Sohn, der ebenfalls in der gemeinsamen Wohnung lebt, wies bei Eintreffen der Retter selbst eine Stichverletzung im Bauchbereich auf. Trotz des dringenden Tatverdachts bestreitet er die Tötung seiner Eltern. Die Spurensicherung am Tatort widerspricht jedoch seiner Darstellung des Hergangs.

Bluttat in Weitefeld: Sohn nach Tod der Eltern dringend tatverdächtig

Der Mann befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Zu den Hintergründen der Tat oder einem möglichen Motiv hat er bislang keine Angaben gemacht; er macht von seinem Recht zu schweigen Gebrauch.

Ein Einfamilienhaus in Weitefeld. Hier wurde eine dreiköpfige Familie getötet.
Das Einfamilienhaus in Weitefeld, Schauplatz der Tat.