Braune oder weiße Eier: Warum die Farbe beim Kauf keine Rolle spielt
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Die Schalenfarbe von Eiern hat keinen Einfluss auf ihre Qualität oder den Nährwert.
Der Mythos um die Eierfarbe
Beim Einkauf stehen Verbraucher oft vor der Entscheidung: weiße oder braune Eier? Viele vermuten einen Unterschied in Geschmack, Nährwert oder Qualität.
Doch Experten sind sich einig: Die Farbe der Schale ist ernährungsphysiologisch völlig bedeutungslos. Sie bestimmt weder, wie das Ei schmeckt, noch wie gesund es ist.
Woher kommt die Farbe?
Der einzige Unterschied liegt in der Hühnerrasse. Die genetische Veranlagung der Henne bestimmt, ob sie weiße, cremefarbene, braune, blaue, grüne oder gesprenkelte Eier legt.
Die Harvard School of Public Health stellt klar: Die Gefiederfarbe der Henne gibt oft einen Hinweis auf die spätere Eifarbe. Hennen mit hellem Gefieder legen meist weiße Eier, während Tiere mit rötlichem oder braunem Gefieder eher braune Eier produzieren.

Eine Auswahl an weißen und braunen Eiern.
Worauf Sie beim Einkauf achten sollten
Da sich die Nährwerte nicht unterscheiden, sollten Sie Ihre Kaufentscheidung an anderen Kriterien ausrichten:
- Frische des Produkts
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Zustand der Schale
Das steckt wirklich im Ei
Laut der Harvard School of Public Health sind Eier wertvolle Lieferanten wichtiger Nährstoffe. Dazu gehören:
- Protein
- Cholesterin
- Cholin
- Biotin (Vitamin B7)
- Vitamin A
- Antioxidantien wie Lutein und Zeaxanthin
Die richtige Lagerung
Eier sollten idealerweise in ihrem Karton gelagert werden. Der optimale Ort ist der kälteste Bereich des Kühlschranks – bei einer Temperatur von etwa 4,4 °C. Vermeiden Sie die Aufbewahrung in den Seitenfächern der Kühlschranktür, da dort die Temperaturschwankungen zu hoch sind.

