Bruch im BSW Thüringen: Finanzministerin Katja Wolf gründet neue Partei
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Bruch im BSW Thüringen: Finanzministerin Katja Wolf gründet neue Partei
In der Thüringer Landespolitik vollzieht sich ein tiefer Einschnitt: Ehemalige Mitglieder des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) haben eine neue Partei ins Leben gerufen. An der Spitze der neuen Formation steht Thüringens Finanzministerin Katja Wolf.
Tiefe Spaltung zwischen Fraktion und Parteispitze
Der Parteineugründung ging ein irreparabler Konflikt innerhalb des Thüringer BSW voraus. Die Landtagsfraktion und die Führung des Landesverbands hatten sich in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend voneinander entfremdet und handlungsunfähig gezeigt.
Aus diesem Zerwürfnis zogen die Abgeordneten und Regierungsmitglieder um Wolf nun die organisatorische Konsequenz. Der Schritt markiert das vorläufige Ende der bisherigen Parteistruktur im Freistaat.
Spontane Parteigründung besiegelt den Neuanfang
Die Initiative zur Formierung der neuen Kraft erfolgte kurzfristig. Aus Parteikreisen wird der Schritt als Spontangründung bezeichnet, um die politische Handlungsfähigkeit der beteiligten Akteure im Landtag und in der Landesregierung abzusichern.
Mit Katja Wolf übernimmt die profilierteste Ministerin der Gruppierung den Parteivorsitz. Die neue Organisation will damit direkt in der parlamentarischen Arbeit und im Kabinett eine führende Rolle einnehmen.
