BSI warnt vor Sicherheitslücken: Dringende Updates für Chrome und Gimp veröffentlicht
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Ein Mann sitzt an einem Laptop.
Google und die Entwickler des Grafikprogramms Gimp haben mehrere gefährliche Sicherheitslecks geschlossen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft das Risiko als hoch ein und rät zur umgehenden Installation der neuesten Versionen.

Ein Mann sitzt an einem Laptop.
Schadcode-Ausführung über manipulierte Dateien
Kriminelle können die Schwachstellen im Desktop-Browser Chrome nutzen, um integrierte Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Ein Systemabsturz oder das Ausführen von Schadcode lässt sich bereits durch den Besuch einer präparierten Webseite auslösen.
Auch bei der Open-Source-Bildbearbeitung Gimp droht Gefahr. Das Öffnen einer bösartig modifizierten Bilddatei genügt, um Angreifern die Kontrolle über Programmbefehle zu ermöglichen.
Diese Versionen sind abgesichert
Die Hersteller haben bereits geschützte Programmversionen zur Verfügung gestellt. Nutzer von Google Chrome sollten prüfen, ob ihr Browser mindestens auf Version 151.0.7922.173 bzw. 151.0.7922.174 aktualisiert wurde.
Für Gimp steht die abgesicherte Version 3.2.4 zum Download bereit.
So prüfen Sie Ihren Versionsstand
In Google Chrome lässt sich das Update über das Dreipunkt-Menü unter Hilfe > Über Google Chrome anstoßen. Der Browser sucht dort automatisch nach Aktualisierungen.
Bei Gimp führt der Weg über Hilfe > Über Gimp. Die aktuelle Software lässt sich über die offizielle Projektseite gimp.org/downloads laden. Wurden Chrome oder Gimp über den Microsoft Store bezogen, erfolgt die Aktualisierung direkt über die Store-Plattform.
