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Budget 2027 in Frankreich: Regierung plant Abgaben auf Mitarbeiter-Sparpläne

Budget 2027 in Frankreich: Regierung plant Abgaben auf Mitarbeiter-Sparpläne Aktuelle News

Budget 2027 in Frankreich: Regierung plant Abgaben auf Mitarbeiter-Sparpläne

Die französische Regierung erwägt neue Abgaben auf die betriebliche Mitarbeiter-Gewinnbeteiligung, um das Defizit der Sozialversicherung im Budget 2027 zu decken. Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure bestätigte entsprechende Überlegungen am Montag im Radiosender RTL.

Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Les Echos prüft die Exekutive, Teile der Erfolgs- und Gewinnbeteiligungsprämien sowie Arbeitgeberzuschüsse zu betrieblichen Sparplänen künftig mit Sozialabgaben zu belegen.

Sparzwang bei Verwaltung und öffentlichen Ausgaben

Lescure stellte klar, dass ein Großteil der nötigen Einsparungen über Kürzungen bei den laufenden Ausgaben erreicht werden soll. Dies betreffe den Staat, die Kommunen, die Sozialverwaltungen sowie den gesamten öffentlichen Dienst.

Der Premierminister lehne allgemeine Steuererhöhungen oder die Einführung neuer Steuern weiterhin ab, betonte der Wirtschaftsminister.

Mögliche Einschnitte bei Renten

Neben den Mitarbeiter-Sparplänen stehen auch Maßnahmen bei den Pensionen zur Debatte. Lescure bezeichnete zwei Optionen als denkbare Schritte zur Entlastung der Kassen:

  • Die Entkopplung höherer Renten von der Inflationsrate.
  • Die Streichung des bisherigen pauschalen Steuerfreibetrags von 10 Prozent für Rentner.

Ohne tiefgreifende Reformen steuere das Land direkt auf eine finanzielle Blockade zu, warnte Lescure. Vor dem Hintergrund drohender Misstrauensvoten der Opposition appellierte der Minister an die parlamentarische Verantwortung zur Verabschiedung des Budgets.