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BVB siegt 2:0 gegen HSV: Ricken spricht Machtwort zu 22,5-Millionen-Stürmer Silva

BVB-Spieler Guirassy und Silva Aktuelle News

Die BVB-Stürmer Serhou Guirassy und Fabio Silva im Trainingsbetrieb.

Nach dem geglückten 2:0-Auftaktsieg von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV herrschte Erleichterung im Stadion – bis auf eine Ausnahme. Angreifer Fabio Silva saß die vollen 90 Minuten auf der Bank und verließ das Spielfeld nach Abpfiff sichtlich frustriert.

BVB-Spieler Guirassy und Silva
BVB-Spieler Guirassy und Silva.

Frust nach Auftaktsieg: Silvas Reservistenrolle

Sportlich startete der BVB nach Maß: Serhou Guirassy erzielte die frühe Führung, Neuzugang Giannis Konstantelias erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Silva blieb an diesem Abend jedoch außen vor, feierte nur kurz vor der Fankurve und ging anschließend zügig in den Kabinentrakt.

Der Portugiese hatte bereits nach seinem Treffer im Supercup gegen den FC Bayern öffentlich mehr Startelfeinsätze gefordert. Cheftrainer Niko Kovac stellte auf der Spieltagspressekonferenz jedoch klar, dass Guirassy die unangefochtene Nummer eins im Dortmunder Sturmzentrum bleibt.

Ricken erteilt Wechselspekulationen eine Absage

In der Mixed Zone bezog BVB-Geschäftsführer Lars Ricken direkt Stellung zu der Unzufriedenheit des Angreifers. „Er hat ja auch gegen die Bayern das Tor gemacht. Dass ein Spieler dann nicht zu hundert Prozent glücklich ist, gehört zum Fußball dazu“, so Ricken.

Gleichzeitig stellte Ricken das Mannschaftsgefüge über individuelle Befindlichkeiten. „Wir sind jetzt eine Mannschaft, und jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Ich glaube, das kann man auch in der Vorbereitung ansprechen.“

Kaderplanung steht trotz Sevilla-Gerüchten

Rund um Silva waren zuletzt Gerüchte über ein Interesse von Champions-League-Gegner Betis Sevilla aufgekommen. Ricken schob solchen Gedankenspielen jedoch einen klaren Riegel vor.

„Es ist so, wie wir es auch schon vor ein paar Tagen oder Wochen gesagt haben: Wir geben hier keinen Spieler ab, weil wir prinzipiell wirklich mit diesem Kader planen und kein Spieler das Gefühl haben muss, er müsse jetzt unbedingt schnell weg“, betonte der Geschäftsführer. Silva war im Sommer für 22,5 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers verpflichtet worden und besitzt in Dortmund ein Arbeitspapier bis 2030.